A k t u e l l e s

Patrozinium in Reute: Gut 400 Gläubige strömten ins „Tauwerk“ des Klosters  Bericht/Fotos: Rudi Heilig
 
Kirchenchor St. Peter und Paul begeisterte mit einer Pop-Messe – Elf neue Ministranten

Wegen der beginnenden Kirchenrenovierung wurde das Kirchenpatrozinium St. Peter und Paul im „Tauwerk“ des Klosters Reute gefeiert. Durch die Mitwirkung des Kirchenchores sowie der Familiengottesdienstband erhielt der Festtag eine besonders harmonische und festliche Note. Pfarrer Stefan Werner, Hauptzelebrant des Festgottesdienstes, zeigte sich sehr erfreut, dass gut 400 Gläubige diesen Ausweichort gerne annahmen. Flankiert mit den lebensgroßen Skulpturen der Apostel Petrus und Paulus aus der Kirche präsentierte sich der Festaltar. Der Kirchenchor St. Peter und Paul unter der Leitung von Bernadette Behr führte wie schon am Pfingstsonntag nochmals die „Pop Mass“ von Michael Schmoll auf.
Rhythmisch sehr ausdruckstark begann die Pop-Messe mit dem Kyrie. Am Schlagzeug begleitete David Miller den inzwischen auf 40 Sängerinnen und Sänger gewachsenen Chor sehr präzise. Bernadette Behr erwies sich dabei nicht nur als exzellente Chorleiterin. Sie steuerte am Piano den Chor rhythmisch elegant und versiert. „Glory to God“ hieß der englische Ordinariumstext vom Gloria, welches mit chorischer Harmonie und Klangfülle zum Vortrag kam.
In seiner Predigt stellte Pfarrer Stefan Werner auf anschauliche Weise das Leben der Apostel Petrus und Paulus in den Fokus. „Wegen der Kirchenrenovierung sind diese beiden Männer heute vom hohen Sockel zu uns herunter gekommen, folgen wir als Gemeinde somit auf Augenhöhe unseren Kirchenpatronen“, so Stefan Werner. Und weiter: „Gestern Nacht erlebten wir eine wunderbare Fußballnacht in Bordeaux, feiern wir heute gemeinsam mit dem Kloster einen wunderbaren Tag zu Ehren der Apostelfürsten Petrus und Paulus“. Einige Gemeindemitglieder brachten auch Bibeltexte der Apostel zum Vortrag.
Mit „I believe in God“ hat der Chor zum Credo beim Patrozinium die Pop-Messe vervollständigt. In einem durchgängigen, fast meditativen 5/4 Takt hatte diese schwebende Kompositionsform von Kirchenmusik Premiere im Chor. Jeder Sänger und jede Sängerin musste hier sich einen eigenen Zugang zu der bisher unbekannten und ungewöhnlichen Taktart erarbeiten. Neben Paul Cambré hatte Conny Arnold-Weiss beim Credo eine tragende Solistenrolle. Musikalisch sehr einfühlsam und ausdrucksstark glänzten beide bei den Soloparts.
„Holy Lord“ hieß es zum Sanktus, mit „Lamb of God“ wurde das Agnus Dei intoniert. Die im Jahre 2015 von Kirchenmusiker Schmoll aufgelegte moderne Messe kam bei den Kirchenbesuchern wiederum bestens an. Langanhaltender Beifall zeigte, dass Chorleiterin und Pianistin Bernadette Behr mit dieser modernen anspruchsvollen Kirchenmusik bei sehr weiten Teilen der Kirchenbesucher ins Schwarze getroffen hatte.
Auch die Familiengottesdienstband mit Schwester Elisa, Schwester Clara, Bärbel Lemanczyk, Volker Schumacher und Michael Schürbrock gab dem Kirchenpatrozinium und zugleich auch Familiengottesdienst eine besondere Note. In Ergänzung zum Kirchenchor sangen und begleiteten sie die Gemeindegesänge. Schließlich konnte Pfarrer Werner zusammen mit Diakon Franz Fluhr elf neue Ministranten auf ihren liturgischen Dienst verpflichten. „Eine komplette Fußballmannschaft“, so der begeisterte Pfarrer. Spontan durchzog die von Stadien bekannte „La-Ola- Welle“ gleich mehrere Male als „Danke“ das „Tauwerk“. Abschließend wurde nach elf Jahre Ministrieren Oberministrantin Miriam Miller unter Beifall verabschiedet.

Nachdem Pfarrer Werner um sangesfreudige Chorsänger geworben hatte, meldete sich am Schluss der Messe spontan ein neuer Tenorsänger für den Kirchenchor. Weitere neue Sänger sind willkommen. Die Chorprobe findet jeweils am Dienstag um 20 Uhr im großen Saal des Gemeindehauses statt.
 

 
Langjähriger ehrenamtlicher Helfer und Mitglied im KGR Reute verstorben
 

Zeit seines Lebens, vor allem in seiner Zeit in der Rente, war Franz Schumann eng mit der Kirchengemeinde Reute verbunden. Er war stets zur Stelle wenn es ums Helfen und Anpacken rund um die Kirche oder den Kindergarten Reute ging.

Als langjähriger Hausmeister sorgte er dafür, dass im Kindi technisch alles in Ordnung war. Auch in seiner 10jährigen Mitgliedschaft im Kirchengemeinderat standen große Aufgaben an. So war er fest eingebunden in die Planung und den Bau unseres Gemeindehauses. Auch bei den letzten großen Baumaßnahmen, als es um die Sanierung des ganzen Kirchendaches und des Glockenturms unserer Pfarrkirche ging war er stets mit seinem Sachverstand und seiner Arbeitskraft eingebunden.

Er verstarb nach einer schweren Erkrankung am 10.06.2016 im Kreis seiner Familie.

 

 
Ganz neu - Info-Flyer zum Angebot der Krankenkommunion
 

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Fronleichnam 2016                    Text/Fotos: R. Schumann
 

Rundum gelungener Festtag – Fronleichnam in Reute

Wenn man als Helfer am Abend eines arbeitsreichen Festtages denken kann: guter Gott es hat einfach wieder alles gepasst ! Was will man mehr. Das Wetter hätte nicht schöner sein können. Sowohl jung wie alt nahm die Einladung zum Gemeindefest wieder an. Jeder wurde satt. Unsere Musikkapelle sorgte für gute Stimmung. Und als krönender Abschluss gab es wieder eine sehr leckere Auswahl an Kuchen und Torten.

Begonnen hat der Fronleichnamstag mit dem festlich gestalteten Gottesdienst im Garten beim Gemeindehaus unter freiem Himmel. Vor allem die Schattenplätze waren sehr gefragt. Sowohl unsere Musikkapelle als auch ein Ensemble aus Schwestern- und Kirchenchor wirkten beim Gottesdienst mit. Zelebriert wurde er von Pfarrer Stefan Werner und Diakon Franz Fluhr.
In seiner Predigt gab Pfarrer Werner kurze Einblicke in das Leben und Wirken der Juliana von Lüttich. Diese hatte als junge Frau Visionen eines hellen Vollmondes mit einem kleinen schwarzen Fleck. Durch eine Eingebung unseres Herrgotts deutete sie den dunklen Fleck als Hostie, welche an einem eigenen Feiertag geheiligt werden sollte. Dies war der Ursprung des Fronleichnamfestes.

Nach dem Gottesdienst zog die ganze versammelte Gemeinde, mit Musikkapelle, unseren Erstkommunionkindern und dem Allerheiligsten in Form der Monstranz durch die Straßen von Reute zum festlich geschmückten Stationenaltar beim Gasthaus Stern. Die wiederum liebevoll gestalteten Blumenteppiche beim Gemeindehaus und beim Sternen zeigten eine Brücke als Symbol für das vereinende Element im christlichen Glauben und ein Blumenkreuz. Unter Anleitung von Coletta Petersen und Dank der vielen Blumenspenden aus der Gemeinde sind wieder kleine Kunstwerke entstanden.

Direkt im Anschluss an den feierlichen Schlusssegen in unserer Pfarrkirche wurde im Gemeindehaus gemeinsam zu Mittag gegessen. Gefüllter Braten, Spätzle und Salat für die Großen und Wurst mit einem Wecken für die Kleinen. So war für jeden was dabei.

Sowohl drinnen im Gemeindesaal als auch im großen Garten feierte eine große Zahl an Gemeindemitgliedern. Für die Kinder gab es mehrere Spielstationen mit tollen Preisen für den erfolgreichen Abschluss. Großer Anklang fand auch wieder das Kinderschminken und der Basteltisch, welcher von zwei Erzieherinnen des Kindergarten Reute betreut wurde. Am Basteltisch konnten unsere kleinen Künstler und Künstlerinnen im Handumdrehen ein tolles Mitbringsel in Form eines Schlüsselanhängers gestalten.

Zum Ausklang des rundum gelungenen Fronleichnamtages gab es allerlei leckere Kuchen und Torten.

Ein herzliches Vergelt's Gott gilt wieder allen die zum guten Gelingen beigetragen haben.
 

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Seminar im Kloster Reute
 

 
Spirituelle Sommernacht mit Hans-Jürgen Hufeisen und Andreas Knapp
 


Der Flötist Hans-Jürgen Hufeisen, einer der bekanntesten Flötisten Europas, präsentiert am Samstag, 18. Juni, im „Tauwerk“ im Kloster Reute mit seinem Choralkonzert „In dir ist Freude“ neue Impressionen zu alten Choralmelodien. Seine musikalischen Meditationen bringen Bekanntes näher und eröffnen einen neuen meditativen Zugang zu den liebgewordenen Melodien. Begleitet wird Hufeisen von dem Pianisten Thomas Strauß am Klavier.

Ein weiterer Höhepunkt des Abends ist der Poet, Priester und Packer, Andreas Knapp. Er bringt seine geistlichen Prosatexte unter den Titel „Berührt vom Unendlichen – Wortspiele für Gott“ in die spirituelle Sommernacht ein. Knapp ist bekannt durch seine Gedichtbände mit Meditationen, Gedankenpoesie und lyrischen Gebeten.

Beginn der spirituellen Sommernacht im „Tauwerk“ (Bad Waldsee / Reute, Kardinal-von Rodt-Str. 14) ist um 20.30 Uhr. Karten sind an der Abendkasse erhältlich.

Weitere Informationen finden sich im Internet unter www.kloster-reute.de
 

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Weltjugendtag 2016 in Krakau
 

Vom 26. bis 31. Juli 2016 findet in Krakau in Polen der diesjährige Weltjugendtag statt. Jugendliche aus der ganzen Welt treffen sich im festen Glauben an eine bessere barmherzigere Zukunft der Welt.

Auch unser Papst Franziskus wird mit den Jugendlichen gemeinsam unseren Glauben feiern.

Zur Seite des Weltjugendtags bitte auf das Logo klicken !

Einladung Sternwallfahrt
 

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Firmvorbereitung 2016
 

 

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Kirchengemeinderat stimmt Altarraumgestaltung zu                        von Rudi Heilig
Quelle: Schwäbische Zeitung vom 31.03.2016 (zum Artikel hier klicken!)
 
Neben viel Zustimmung stören sich manche Bürger und auch Räte an farbigem Beton

Die Diskussion der Kirchengemeinderäte ergab Pro und Contra. (Foto: R. Heilig)

 

Reute-Gaisbeuren sz Grünes Licht hat der Kirchengemeinderat Reute am Mittwoch für die Neugestaltung des Altarraumes in der Pfarr- und Wallfahrtskirche St. Peter und Paul in Reute gegeben. Wenn auch noch da und dort etwas Skepsis über die endgültige Farbgebung des Beton-Altars der Künstlerin Sabine Straub aus München vorherrschte, fiel die Abstimmung sehr eindeutig aus. Zwölf Räte stimmten mit Ja, lediglich Volker Schumacher votierte dagegen. Somit ist der Empfehlung der Kunstkommission der Diözese sowie auch dem Vorschlag des bischöflichen Ordinariats in Reute Rechnung getragen. Die Anwesenheit von gut einem Dutzend Zuhörer dokumentierte das breite Interesse der Kirchengemeinde.

Pfarrer Stefan Werner wertete zu Beginn der Sitzung die große Resonanz in der Bevölkerung sehr positiv. In vielen Nachrichten seien zustimmende wie auch kritische Stimmen angekommen. Auch bei der Sitzung waren die Meinungen der Besucher gefragt und wichtig. Beispielhaft führte Werner ein Schreiben von Hermann Gessler aus Obermöllenbronn an. Als Baufachmann freue er sich, dass der Altar aus Beton gestaltet wird. Dieser sei nicht „hässlich und fantasielos“, wie eine Leserbriefschreiberin ihn nannte, sondern eine Ellipse aus farbigem, geschliffenem Beton. Pfarrer Thomas Bucher konnte dem Entwurf der Künstlerin sehr viel Wertvolles abgewinnen. Der in frischen Farben gehaltene Altarkörper stelle ein Himmelspanorama mit Luft, Wolken und Atmosphäre dar. Schwester Romula vom Kloster Reute zeigte sich sehr glücklich über den farbigen und somit lebendigen Altar, sie wünschte sich aber, dass sich bei Ambo und Tabernakel dieselben Farben wieder finden.

Kritik an geplanter Formgebung

Chorleiterin Bernadette Behr freute sich über den Entwurf, damit würde die Künstlerin den runden, warmen und fröhlichen Himmel in die Barockkirche bringen. Ähnlich äußerte sich Franz Zembrot: Was früher aus Gips formiert wurde, kann heute mit Beton als modernem Baustoff gestaltet werden. Er lobte den Vorschlag der Künstlerin, gerne auch Mehrfachversuche für die gefärbten Betonmischungen aus Dykerhoff Weißzement (ohne Aufpreis) vorzunehmen. Dagegen äußerten sich Martina Bosch und Daniela Hörmann kritisch über den Entwurf. Sie sprachen von mindestens zwanzig Anrufern, die diesen Vorschlag überhaupt nicht gut finden. Dabei fielen auch die Begriffe wsie „Schmuckkästchen“ oder „Käseschachtel“. Auch kritisierten sie die geplante Formgebung von Altar, Ambo und Tabernakel. In Verbindung mit dem neu platzierten achteckigen Taufstein sei die Stimmigkeit verloren.

Auch die Diskussion der Kirchengemeinderäte ergab Pro und Contra. Während Alex Rehbein erst eine Weile gebraucht habe, bis er Gefallen daran finden konnte, hat Schwester Martha Göser überhaupt keine Probleme damit. Für sie ist die Feier der Eucharistie am Altar die Hauptsache. „Vielleicht tauscht auch schon die nächste Generation den jetzigen Beton in einen anderen Baustoff“, so die Franziskanerin weitblickend im Kirchengemeinderat. Franziska Hashemi bat darum, dass man die Künstlerin im Gebet begleiten solle, „ich bin mir sicher, dass der Heilige Geist dann Gutes bewirkt“. Während Ralph Nolte, Martina Maucher und Bärbel Lemanczyk zufrieden sind („passt gut“), hat Thomas Brändle doch „ein bisschen Bauchweh“. Er befürchtet, dass die Farbe blau etwas störend wirken könne. Manfred Miller gefällt Beton überhaupt nicht. Volker Schumacher betonte, er und auch viele seiner Gesprächspartner hätten kein Problem mit der ovalen Form des Altars. Auch er bezeichnete den blauen Farbton als hart, somit stelle der Altar einen Fremdkörper dar. Deshalb stimmte er am Schluss als einziger gegen diesen Entwurf. Da vor der im Gesamtblock zu erfolgenden Ausschreibung noch weitere Baufragen zu klären sind, werden die Renovierungsarbeiten erst ab dem Pfingstfest beginnen können.

 
 
Pfarrkirche Reute: Moderner Beton-Altar soll barocke Tradition fortführen
Quelle: Schwäbische Zeitung vom 13.03.2016 (zum Artikel hier klicken!)
Kunstkommission und Ordinariat favorisieren den Entwurf der Bildhauerin Sabine Straub aus München

Rund 50 Mitglieder der Kirchengemeinde Reute-Gaisbeuren haben sich für das Ergebnis des Künstlerwettbewerbs

 interessiert und betrachteten am Samstag die vier Modelle in der Kirche. Foto/Text: Sabine Ziegler

 

Bad Waldsee sz Das Ergebnis des Künstlerwettbewerbes für die Neugestaltung des Altarraumes in St. Peter und Paul Reute steht fest: Die Kunstkommission der Diözese und das Bischöfliche Ordinariat haben den Entwurf der Bildhauerin Sabine Straub favorisiert und damit die Teilnehmer Alois Landmann, Hubert Kaltenmark und Axel Otterbach auf die hinteren Plätze verwiesen. Dieses Ergebnis teilten Pfarrer Thomas Bucher und Markus Mangold vom bischöflichen Bauamt am Samstag bei einer Gemeindeversammlung in der Pfarrkirche den 50 erschienenen Gläubigen mit.

Die Münchnerin würde als Material farbigen Beton wählen und damit den vorhandenen Stuckmarmor des barocken Gotteshauses modern interpretieren.

Wie berichtet, soll im Zuge der 1,7 Millionen Euro teuren Sanierung der Kirche auch der Altarraum neugestaltet werden. Die Kunstkommission der Diözese hat sich deshalb vor kurzem direkt vor Ort mit den vier eingegangenen Modellen befasst und sich dabei für die Arbeit von Sabine Straub ausgesprochen. Nachdem sich dieser Empfehlung inzwischen auch das Bischöfliche Ordinariat angeschlossen hat, ist es nun am Kirchengemeinderat in Reute, einen Knopf unter die Sache zu machen. „Wir werden in den nächsten Wochen eine Entscheidung herbeiführen müssen und ich muss sagen, je mehr Zeit vergeht und je länger ich mich mit dem Entwurf Straubs befasse, umso besser gefällt er mir“, sagte Pfarrer Thomas Buche in seiner kurzen Ansprache am Samstag.

„Das Gute daran ist, dass die Künstlerin gesprächsbereit ist und wir als Kirchengemeinde gemeinsam mit ihr noch einiges verfeinern könnten, was uns vielleicht noch nicht ganz zusagt an ihrem Modell“, beschrieb Bucher die weitere Vorgehensweise. Während Sabine Straub für den oval gestalteten Volksaltar gefärbten Beton wählen und damit den Stuckmarmor im Raum neu interpretieren würde, sieht sie Ambo und Tabernakel aus hellem, gering verdichteten, löchrigen Beton. „Fakt ist: Die Bildhauerin hat sich sehr intensiv mit diesem Raum hier beschäftigt und deshalb ist ihr Entwurf im großen und ganzen auch stimmig.“

Neue Leichtigkeit

Markus Mangold, der im Bauamt der Diözese Rottenburg-Stuttgart unter anderem für das Dekanat Allgäu-Oberschwaben zuständig ist, stellte den Anwesenden alle vier vorliegenden Modelle für Altar, Ambo, Tabernakel, Sedilien, Kredenz und Osterleuchter kurz vor. „Die moderne Interpretation von Stuckmarmor im Vorschlag von Sabine Straub verleiht den barocken Formen dieser Kirche eine neue Leichtigkeit, die sehr gut angekommen ist bei der Kunstkommission“, sagte Mangold. Da es im Barock keine Volksaltäre gegeben habe, stelle jeder moderne Entwurf für eine solche Kirche eine „große, künstlerische Herausforderung“ dar. Die Diözese jedenfalls messe dem Gotteshaus auf dem Klosterbuckel aufgrund seiner Bedeutung als Wallfahrtskirche (Gute Beth) „große Bedeutung“ zu und habe sich deshalb „sehr intensiv mit den Modellen“ beschäftigt, ließ Mangold abschließend mitteilen.

Neben Mitgliedern des Kirchengemeinderates, den Pfarrpensionären Josef Mattes und Walter Weber sowie einigen Ordensfrauen vom Kloster Reute interessierten sich am Samstag auch zahlreiche Gläubige für die vier Modelle, die zur Ansicht aufgestellt wurden. Ersten Meinungsäußerungen zufolge teilen die meisten Gemeindemitglieder die Entscheidung der Kunstkommission und sehen im Entwurf Straubs den gefälligsten unter den vier eingereichten für die Reutener Kirche - zumal er die barocke Tradition auf moderne, zeitgemäße Weise fortführt, der man sich nicht verschließen möchte. Pfarrer Stefan Werner sagt „die Symbolik des Himmels zu, mit der Sabine Straub arbeitet. Theologisch betrachtet werden wir an diesem neuen Altar den Himmel feiern – er scheint also wie geschaffen zu sein für diese Kirche“.

In den nächsten Wochen möchten sich der Kirchengemeinderat Reute-Gaisbeuren mit den Pfarrern Thomas Bucher und Stefan Werner ein klares Bild darüber verschaffen, ob die Gläubigen vor Ort mit dem Vorschlag von Kunstkommission und Bischöflichem Ordinariat einverstanden sind und ob die Bildhauerin Sabine Straub mit der Neugestaltung des Altarraumes beauftragt werden soll oder nicht. Wenn das Gremium von seinem Vetorecht Gebrauch macht, müsste der Wettbewerb neu ausgeschrieben vergeben. Eine Entscheidung treffen wird der Kirchengemeinderat in seiner Sitzung am Mittwoch, 13. April.

 

Siegerentwurf von Sabine Straub - München

 

 

 

 

 
Große Aktivitäten der Solidarischen Gemeinde im ersten Geschäftsjahr
Quelle: derWALDSEEer.de vom 11.03.2016 (hier klicken)
 

 

Reute-Gaisbeuren - Aktion: „Gemeinsam sind wir bunt“ - Sozialministerium benennt dafür Reute-Gaisbeuren.

Gute Resonanz erlebte die Solidarische Gemeinde bei ihrer Jahreshauptversammlung am Donnerstag. Etwa 70 Mitglieder und Interessierte fanden sich im Gemeindehaus der Katholischen Kirchengemeinde Reute ein. Konstantin Eisele als erster Vorsitzender konnte von einer landesweit sehr hohen Beachtung für die aus dem Krankenpflegeverein heraus entstandene soziale Einrichtung unter dem Dach der Katholischen Kirchengemeinde berichten. Dieses belege unter anderem auch sehr deutlich die Tatsache, dass das Sozialministerium des Landes in das Projekt „Gemeinsam sind wir bunt“ Reute-Gaisbeuren zusammen mit nur 24 anderen Orten des Landes auserwählt hat. Die Begründung liegt hier in der Kooperation des gemeinnützigen Vereins mit beiden Kirchengemeinden, der Organisierten Nachbarschaftshilfe, der Caritas, der Kommune und Bürgern.

So konnte bereits im Januar dieses Jahr mit einer eigenen, auch ehrenamtlichen Steuerungsgruppe begonnen werden. Diese wird von Monika Scheeff und Christine Arzenbacher verantwortlich geleitet. Am 28. April sollen in einem Workshop die Schwerpunkte der künftigen Themen erarbeitet werden. Auf der Agenda stehen hier bereits: Dorfentwicklung, kostenfreies WLAN am Dorfplatz, Internetkurse für Senioren von Schülern sowie ein „Café-Miteinander“, welches in Anlehnung an Konstantin Eiseles Vornamen auch „Konis Schwätzlesbude“ heißen könnte. Spontaner Beifall erzielte hier Franz Lämmle. Sein Motto war „It lang schwätze, schaffe“. So konnte er von der baldigen Fertigstellung von zehn Ruhebänken berichten. Diese können bereits in der nächsten Zeit auf ausgewählten Plätzen von Reute und Gaisbeuren erstellt werden. Die Materialkosten dafür dürfen so als erstes Projekt über das Landesprogramm „Gemeinsam sind wir bunt“ abgerechnet werden.

Gut frequentiert waren im Berichtsjahr der Solidarischen Gemeinde die monatlichen Wandernachmittage sowie der neu installierte Singkreis. Während sich beim Wandern die Teilnehmerzahl um 30 bewegt, treffen sich jeden Montag etwa 20 bis 25 Männer und Frauen zum gemeinsamen Singen. Hier reicht das Repertoire vom Volkslied bis zu den Schlagern. Dagegen schwächelt momentan der Spielenachmittag, oft nur eine Handvoll Begeisterter versammeln sich hier an den Tischen. Für etwa 60 pflegende Angehörige - auch ausländische Pflegekräfte - wurde ein Fest mit Zauberer Markus Zink gegeben. Im „Helferkreis Flüchtlinge“ der Gemeinde arbeiten auch Mitglieder der Solidarischen Gemeinde aktiv mit. Konstantin Eisele dankte den vielen Ehrenamtlichen, die sich in der Solidarischen Gemeinde engagieren.

Glücklich ist der Verein mit seiner „Anlaufstelle“ im städtischen Gebäude der ehemaligen Ortschaftsverwaltung Reute. In insgesamt 440 Stunden koordinierten hier Waltraud Hoch, Gertrud Reihs und Maria Eisele. 112 Einsätze mit Fahrdiensten, Gartenarbeit und anderem. Daneben galt es Veranstaltungen zu planen und Öffentlichkeitsarbeiten vorzunehmen. Rosita Kotté erstattete den Bericht des Besuchsdienstes. Zwanzig Ehrenamtliche hatten im Berichtsjahr gar 600 Stunden Zeit den oft alleinstehenden Personen geschenkt. Daneben haben sich diese Personen des Besuchsdienstes 230 Stunden an Weiterbildung und Spezialisierung geleistet. Sehr positiv wirkt sich hier ein Miteinander und der Austausch mit den Franziskanerinnen des Klosters Reute aus.

Im Kassenbericht von Manfred Lerach musste von einem kleinen Minus in der Jahresrechnung berichtet werden. Doch namhafte Spenden vom Kloster Reute, der Diözese und des Landkreises erbrachten wieder einen positiven Saldo. Die Kassenprüfer Angelika Brauchle und Ralf Strobel lobten die gute Kassenführung. Bei den Wahlen wurden Sabine Rogg, Reute und Claudia Stehle, Gaisbeuren als Nachfolger von Gunther Weiß und Bernhard Bott einstimmig als Beisitzer im Vorstand gewählt. Das hohe Engagement von Konstantin Eisele als unermüdlichen Motor und Ideengeber lobte sein Stellvertreter im Vorstandsamt Lothar Grobe sowie auch Franz Zembrot bei der Beantragung der Entlastung der Vorstandschaft.

Text: Rudi Heilig Bild: H.-Lothar Grobe

 
Altarraum: Kunstkommission hat sich auf Entwurf geeinigt
Quelle: Schwäbische Zeitung vom 01.03.2016 (zum Artikel hier klicken!)
 

Mit Hilfe eines Künstlerwettbewerbes soll der Altarraum der Wallfahrtskirche Reute

 optisch ein neues Gesicht bekommen. Foto: Sabine Ziegler

 
Bischöfliches Ordinariat kürt am 8. März Sieger des Künstlerwettbewerbs für Wallfahrtskirche Reute
 

Bad Waldsee sz Mit der groß angelegten Innenrenovierung der Wallfahrtskirche Reute soll nach Ostern begonnen werden. Inhalt des gut 1,7 Millionen Euro schweren Gesamtpaketes ist auch die Neugestaltung des Altarraumes.

Im Ergebnis eines Künstlerwettbewerbs hat die Kunstkommission der Diözese letzte Woche vor Ort bereits eine Arbeit favorisiert. Eine endgültige Entscheidung seitens des Bischöflichen Ordinariats wird am 8. März erwartet. Danach sollen alle vier Modelle bei einer Gemeindeversammlung öffentlich vorgestellt werden.

Wie berichtet, wird mit der bevorstehenden Innenrenovierung die Generalsanierung von St. Peter und Paul endgültig abgeschlossen. Zwischen 2003 und 2008 sind hier schon einmal knapp zwei Millionen Euro verbaut worden. Spätestens im Herbst 2017 soll die stattliche Kirche in neuem Glanz erstrahlen. Im November werden Kirchengemeinde und Kloster nämlich den 250. Jahrestag der Seligsprechung Elisabeth Achlers („Gute Beth“) feiern. Doch bevor es soweit ist, verwandelt sich das Gotteshaus ab April in eine Großbaustelle. Neben der Konservierung der figürlichen Ausstattung, einem barrierefreien Umbau, der Erneuerung der gesamten Gebäudetechnik und vieler weiterer Sanierungsschritte hat der Kirchengemeinderat auch einen Künstlerwettbewerb ausgeschrieben.

Intention ist es, den Altar näher zur versammelten Gemeinde zu rücken und den liturgischen Ort mit Hilfe von Kunst optisch aufzuwerten (SZ berichtete). Fünf Bildhauer waren eingeladen worden, ihre Modelle für die Neugestaltung von Altar, Ambo, Tabernakel, Sedilien, Kredenz und Osterleuchter in Rottenburg einzureichen. Darunter ist auch der Waldseer Künstler Axel Otterbach. Nach SZ-Informationen ist einer der Beteiligten im Vorfeld wieder abgesprungen, so dass sich die Kunstkommission vergangene Woche nur noch mit vier Arbeiten befasste. Als Kostenrahmen vorgegeben waren bei diesem Wettbewerb 50 000 Euro einschließlich Materialkosten. Dieser Betrag ist nach Einschätzung der Beteiligten knapp bemessen. Während des laufenden Verfahrens darf die Kirchengemeinde auf Geheiß der Diözese allerdings nicht um Spendengelder werben, wie Pfarrer Thomas Bucher auf SZ-Anfrage bestätigte.

Zunächst war vorgesehen, dem Kirchengemeinderat bei der nächsten Zusammenkunft die Entwürfe vorzustellen. Bekanntlich sorgt die bevorstehende Umgestaltung des Altarraums für Diskussionen in der Gemeinde. Manche treibt die Sorge um, dass die Kunstwerke „zu modern“ und „zu nüchtern“ ausfallen könnten. Mit der Präsentation soll nun laut Thomas Bucher noch abgewartet werden, bis das Bischöfliche Ordinariat (BO) in seiner geplanten Sitzung am 8. März seine Entscheidung getroffen hat.

„Anschließend wird die Gemeinde bei einer öffentlichen Veranstaltung darüber informiert und es können alle Modelle betrachtet werden“, beschreibt der Pfarrer die weitere Vorgehensweise. Sollten die Gläubigen nicht mit der Entscheidung aus Rottenburg leben können, kann der Kirchengemeinderat von seinem Vetorecht Gebrauch machen und das Verfahren würde von vorne beginnen. Bucher: „Das Wichtigste ist, dass der Gemeinde die Umgestaltung ihrer Kirche zusagt. Sie muss nicht den Pfarrern gefallen.“

Der Kirchengemeinderat Reute tagt morgen, Mittwoch, um 19.30 Uhr im Gemeindehaus. Dabei wird sich das Gremium auf einen Termin verständigen für eine Gemeindeversammlung mit Vorstellung der vier Künstler-Modelle.

 
Helferfest - Dankeabend 2016
 

Am Freitag, 26.02.2016, wurde in der katholischen Kirchengemeinde St. Peter und Paul Reute das jährliche Dankesfest abgehalten.

Einmal im Jahr will die Institution Kirche ein kleines Zeichen der Anerkennung und als Dank für die vielen Stunden der Hilfe durch die Ehrenamtlichen setzen. Auftakt des Abends war ein festlich gestalteter Gottesdienst in der Pfarrkirche. „Wir sind die lebendigen Steine des Hauses Gottes – ob große oder kleinere, jede und jeder ist wichtig!“, so Pfarrer Bucher in seiner Predigt.

Anschließend begab sich die stattliche Anzahl von rund 100 ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer ins Gemeindehaus, wo bereits ein leckeres Abendessen bereit stand. Zur musikalischen Unterhaltung trat nochmal, wie bereits während dem Gottesdienst, die Gesangsgruppe primalDonna aus dem Raum Ludwigsburg auf. Pfarrer Werner ist mit dem Frauenquartett schon langjährig freundschaftlich verbunden und so folgte das Quartett gern seiner Einladung zur unterhaltsamen Gestaltung des Dankefestes.

Im Rahmen des Abends wurde zudem noch die gerade stattfindende Postkartenaktion zur Erhebung eines Stimmungsbildes innerhalb unserer Gemeinde vorgestellt. Mit den zwei kurzen Fragen: Was wird an der Kirchengemeinde geschätzt und welche Änderungen wären gewünscht will sich der Kirchengemeinderat hierzu ein Bild machen.


Ein besonderer Dank gilt Franziska Hashemi und Michaela Sproll, die den Abend wieder einmal toll organisiert hatten.
 

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Einweihung Heilige Pforte - Franziskuskapelle - Kloster Reute
Quelle: Schwäbische Zeitung vom 15.02.2016 (zum Artikel hier klicken!)
 

Foto: Dietmar Hermanutz

 

Reute-Gaisbeuren - Superior Martin Sayer hat am ersten Sonntag der Fastenzeit im Rahmen der Vesper die heilige Pforte der Barmherzigkeit in der Franziskuskapelle feierlich eröffnet.

Mit Beginn des Heiligen Jahres am 8. Dezember 2015 öffnete Papst Franziskus die heilige Pforte am Petersdom, ermutigte aber gleichzeitig alle Diözesen weltweit in den Bischofs- und Wallfahrtskirchen ebenfalls heilige Pforten zu eröffnen. So sollen möglichst viele Gläubige teilhaben, an der Barmherzigkeit des Vaters im Himmel und am Ablass, der in Verbindung mit der Beichte, beim Durchschreiten gewährt wird. Es gehe also um das Bewusstsein, dass dem sündigen Mensch seine Sünden vergeben werden und er so befreit neu in Liebe handeln kann, erklärte Sayer, bevor er die Pforte segnete.

Rund 90 Ordensschwestern und 30 Gläubige aus der Gemeinde zogen durch die geschmückte Pforte in die Franziskuskapelle um gemeinsam die Vesper zu beten. Ein Stundengebet, das in der Fastenzeit unter dem Leitgedanken der Umkehr und Barmherzigkeit stand.

Da in der Wallfahrtskirche St. Peter und Paul Renovierungsarbeiten anstehen, wurde für die Heilige Pforte die Franziskuskapelle gewählt.

 
Sternsinger - Bericht über ein Hilfsprojekt in Brasilien
 

den ganzen Bericht können Sie hier runterladen !!

 
 
St. Martinsfeier in Gaisbeuren
 

 

Am 11.11.2015 fand abends in Gaisbeuren der St. Martinsumzug statt.
Die Feier begann mit einem Wortgottesdienst in der St. Leonhard Kirche, welcher durch den Kindergarten gestaltet wurde. Die Kinder führten einen Lichtertanz auf um Wärme und Helligkeit in die Welt zu tragen, wie St. Martin es tat. Außerdem spielten die Kinder ein Martinsrollenspiel vor.


Nach dem Gottesdienst fand unter musikalischer Begleitung der Laternenumzug durch Gaisbeuren statt. Durch die vielen selbstgebastelten Laternen entstand eine richtig schöne Atmosphäre. St. Martin ritt auf seinem Ross voran, gefolgt durch die Jungmusikanten und die Kinder, Eltern und Gemeindemitglieder. Der Laternenumzug endete auf dem Dorfgemeinschaftsplatz, auf welchem das traditionelle Martinsspiel mit Mantelteilung stattfand. Aufmerksam verfolgten die Familien und Gemeindemitglieder das Martinsspiel mit Pferd. Die anschließende Martinsspendensammlung im Hut des armen Bettlers wurde dieses Jahr Diakon Görres weitergeleitet. Es kommt somit bedürftigen Familien in und um Bad Waldsee zu Gute.


Bei Punsch, Glühwein, Leberkäsewecken und frischen Waffeln endete der milde St. Martinsabend bei netten Gesprächen in angenehmer Atmosphäre.


Wir sagen ein herzliches Dankeschön an Herrn Pfarrer Bucher für die Gottesdienstbegleitung, die Jungmusikanten für die instrumentelle Begleitung, an unseren St. Martin Herrn Hertkorn mit Pferd sowie Herrn Gärtner der für uns den Bettler spielte und allen Mitwirkenden Eltern.


Wir bedanken uns bei allen weiteren Helfern ganz herzlich und freuen uns bereits jetzt auf den nächsten St. Martinsumzug.

Bericht: Kiga Gaisbeuren

 
St. Martinsfest Kiga Gut Beth Reute
 

Am 10. November war es auch dieses Jahr wieder so weit: Bei guter Witterung konnte das traditionelle Martinsfest stattfinden.

Aus allen Himmelsrichtungen strömten Kinder, Eltern, Großeltern und Bewohner von Reute zum Dorfplatz.

Wir waren sehr erfreut, dass die syrischen Flüchtlinge, die derzeit in den Unterkünften wohnen, sich ebenfalls das gesellige Spiel ansahen.

Die schönen meist selbstgebastelten Laternen sorgten für die richtige Stimmung. Ergriffen verfolgten besonders die kleinen Gäste die Mantelteilung und durften danach Geld in den Hut des Bettlers werfen. Zum Ende des Schauspiels stellten einige Maxi-Kinder des Kindergartens Gut Beth Windlichter beim Bettler auf, damit er es zusätzlich schön warm hatte.

Im Anschluss an das Martinsspiel folgte der Martinsumzug durch die Straßen von Reute. Die Kinder schwenkten fröhlich ihre Laternen und alle sangen laut und kräftig mit.

Einige Dorfbewohner verfolgten den Umzug am Straßenrand, aber auch von den Fenstern aus wurde zugesehen.

Wieder zurück auf dem Dorfplatz warteten bereits der Elternbeirat und die Elternschaft mit heißem Glühwein, Kinderpunsch sowie mit Leberkäswecken auf die Besucher.

Bei netten Gesprächen in ungezwungender Atmosphäre fand ein schöner und besinnlicher Abend seinen Ausklang.

Wir bedanken uns herzlich bei den Jungmusikanten für die musikalische Umrahmung. Bei Herrn Pfarrer Bucher für die Ansprache sowie bei Bodo Heim und seinem Pferd Lotte und bei Achim Bräuninger, der den Bettler spielte.

Unser Dank gilt auch allen Beteiligten, die im Hintergrund mitgewirkt haben. Es freut uns ganz besonders, dass wir das Geld aus dem Hut des Bettlers für die beiden Familien aus Eritrea, die derzeit im Kloster Reute Zuflucht gefunden haben, verwenden können.

Text: Kiga Reute

 

Frühsommerliche Temperaturen locken fast 60 Reiter nach Gaisbeuren     Bericht Steffi Rist
mit freundlicher Genehmigung des WALDSEEer.de
 

Gaisbeuren - Wann hat es das jemals gegeben, dass es an einem Leonhardsritt 20 Grad hatte. Kaum einer kann sich an so ein Wetter je erinnern. Da war es auch nicht verwunderlich, dass die Zahl der Reiter in diesem Jahr doch erstaunlich hoch war. Festlich herausgeputzte Pferde und Reiter durften nach der Pferde und Reitersegnung durch Pfarrer Eiberle von der Sonne begleitet durch die Flure ziehen.

Musikalisch begleitet wurden sie vom Dorfgemeinschaftshaus in Gaisbeuren Richtung Flurweg nach Enzisreute durch die Musikkapelle Reute-Gaisbeuren. Am Ende von Gaisbeuren ging die Musikkapelle wieder zurück ins Dorfgemeinschaftshaus, wo sie auf die Rückkehr der Reiter warteten.

Während dieser Zeit wurden die Besucher des Rittes von den Angehörigen der Blutreiter mit Kaffee, selbstgebackenen Kuchen und Saitenwürste verköstigt und hatten Gelegenheit mit anderen ins Gespräch zu kommen.

In diesem Jahr führte die Reiter der Weg vom Dorfgemeinschaftshaus über Enzisreute nach Kümmerazhofen weiter durch Reute und am Bachweg entlang wieder nach Gaisbeuren. Ohne Zwischenfälle und zufrieden kehrten Die Reiter wohlbehalten wieder ins Dorfgemeinschaftshaus zurück.

Traditionell werden sie wieder von der Musikkapelle am Neuen Schulweg abgeholt und unter musischen Klängen begleitet zum Ausgangspunkt dem Dorfgemeinschaftshaus zurück begleitet. Dort bekommen dann die Reiter eine Stärkung in Form von Saiten und Seelen und natürlich Getränken.

Aufgrund des wunderbaren Wetters blieben alle Beteiligten auch noch lange zum gemütlichen Beisammensein in Gaisbeuren.

Beteiligt am Leonhardsritt waren die Blutreitergruppen aus Reute-Gaisbeuren, Bad Waldsee, Aulendorf, Michelwinnaden und Bergatreute.

 
Bericht über das Leonhardsfest in der Schwäbischen Zeitung (hier klicken!)
 
Bericht über den Gemeindeabend zum Leonhardsfest in der Schwäbischen Zeitung (hier klicken!)
 
Bericht über den Leonhardsritt in der Schwäbischen Zeitung (hier klicken!)
 
Impressionen vom Leonhardsritt von der Schwäbischen Zeitung (hier klicken!)
 
 
Ehrenamtliches Engagement wurde gefeiert - 25 Jahre organisierte Nachbarschaftshilfe
Text und Fotos: R. Schumann
 

Anlässlich des 25jährigen Jubiläums der Gründung der organisierten Nachbarschaftshilfe wurde von der Kirchengemeinde Reute am Freitag, 23.10.2015, ein Dankesfest für alle Ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer abgehalten.

Zum Auftakt hielt Pfarrer Werner in der Pfarrkirche einen familiären Gottesdienst ab. Familiär durch die überschaubare Anzahl an Gottesdienstbesuchern und auch familiär durch die musikalische Gestaltung durch Angehörige der Familie Brändle. Pfarrer Werner erläuterte passend zum Thema Nachbarschaft das sogenannte Kleine-Welt-Phänomen. Nach dieser Theorie ist jeder Erdenbewohner nur über einige Ecken auf irgendeine Weise miteinander bekannt.

Anschließend wurden die Ehrenamtlichen Helfer mit ihren Angehörigen im Gemeindehaus vom Helferteam des Kirchengemeinderats mit einer Kürbissuppe, Dinnete und Suser verwöhnt. Rund 50 Gäste hatten die Einladung angenommen. Für die musikalische Umrahmung sorgte ein Sextett der Stadtkapelle Bad Waldsee.

Die langjährige Vorsitzende, Margret Bredemeier, betonte in ihrem Grußwort die gute Zusammenarbeit mit der Solidarischen Gemeinde. Zudem dankte sie für die Einladung und die Durchführung dieses Abends. Es sei ein schönes Zeichen der Anerkennung der Arbeit der elf festen Helferinnen und einem Helfer.

Nach den Grußworten von Angelika Brauchle (Ortschaft Reute-Gaisbeuren), Herrn Störk (Caritas Bodensee-Oberschwaben), Herrn Dr. Konstatin Eisele (Solidarische Gemeinde) und Pfarrer Werner klang der gelungene Abend in gemütlicher Runde aus.

Ein Dank ergeht an das Helferteam des Kirchengemeinderats unter Leitung von Franziska Hashemi und Michaela Sproll. Auch Sabine Dietrich gilt ein Dank für die lecker zubereitete Kürbissuppe.

Zudem noch ein herzliches Vergelt’s Gott an unsere drei syrischen Helfer die gerne bereit waren den Gästen das Essen und Trinken zu servieren.
 

Die Vorsitzende Margret Bredemeier erhält von Herrn Störk von der Caritas ein Präsent

als Symbol für deren Schirmherrschaft.

 

für Bilder vom Fest (bitte hier klicken!)

 
Gemeindeversammlung lockt zahlreiche Interessierte – Thema: Altarraumgestaltung
 

Am Mittwoch, 21.10.2015, lud der Kirchengemeinderat Reute-Gaisbeuren zu einer neuerlichen Gemeindeversammlung mit dem Thema Kirchenrenovierung von St. Peter und Paul ein. Nachdem bereits im März diesen Jahres die großen Themen einer solchen Renovierung der Gemeinde vorgestellt wurden ging es nun vor allem um die geplante Altarraumumgestaltung.


Rund 60 interessierte Gemeindemitglieder folgten der Einladung ins Gemeindehaus nach Reute. Nach der Begrüssung durch die 2. Vorsitzende Franziska Steinhauser und Pfarrer Bucher wurde zur Einstimmung ein kurzer Film über die Vorplanungen in der Moritzkirche in Augsburg gezeigt.
Anschließend brachte Pfarrer Werner die Anwesenden auf den neuesten Stand der bisherigen Planungen. Hierzu gab es auch teils kritische Anmerkungen, dass die baulichen Veränderungen in Bezug auf die Innenraumgestaltung mit Augenmaß erfolgen sollten.
Herr Josef Bautz führte anschließend durch eine kurzweilige Diaschau zahlreiche Beispiele von Altarraumrenovierungen vor. Hier zeigte sich in vielfältiger Weise, dass es sehr gelungene Ansätze gibt Neues zu gestalten ohne das Alte Beiseite zu lassen.


Dies bestätigte sich auch durch den Bericht von Pfarrer Bucher über die bereits stattgefundene Erkundungsfahrt des Kirchenpersonals vom 10. Oktober zu den Kirchen Christkönig und Liebfrauen in Ravensburg und die Nikolauskirche in Friedrichshafen. Gelungene moderne Elemente wurden hier in die historisch gewachsenen Gotteshäuser eingebracht.


Der Kirchengemeinderat wird sich nun zeitnah auf eine Auswahl von etwa vier Künstlern festlegen müssen um den anschließenden Künstlerwettbewerb ausloben zu können. Diese Vorschläge werden dann durch eine Kunstkommission der Diözese Rottenburg-Stuttgart beurteilt. Diese Kommission legt den Sieger des Wettbewerbs fest. Hierzu kann die Kirchengemeinde dann zustimmen oder aber die Zustimmung verweigern. Dies würde ein Neubeginn des Verfahrens bedeuten.


Die Zeitplanung sieht bislang einen Baubeginn direkt nach der Erstkommunion im nächsten Frühjahr vor. Die Pfarrkirche bleibt dann voraussichtlich über einen Zeitraum von gut einem Jahr aufgrund der großen Baumaßnahmen geschlossen. Ziel ist die Beendigung der Baumaßnahmen zum großen Jubiläum der Guten-Beth im Jahr 2017.
 

weitere Bilder von der Gemeindeversammlung (bitte hier klicken)

 

Die Präsentation des Abends finden Sie hier !! (bitte klicken)

 

Zum Bericht in der Schwäbischen Zeitung vom 23.10.2015 bitte hier klicken !! (Autor: Rudi Heilig)

 
Solidarische Gemeinde – ein Leuchtturm in der Region (in Reute-Gaisbeuren)  Foto: A.Strobel /Text:B.Bott
Auswärtige Gemeinderäte erkunden bürgerschaftliches Engagement


Die Solidarische Gemeinde Reute-Gaisbeuren ließ sich von den Gemeinderäten aus Untermarchtal und Lauterach in die Karten schauen. Ihr Bürgermeister Herr Ritzler hatte bei einer Tagung mit dem Thema „Alt werden in vertrauter Umgebung“ (in Heiligkreuztal) von der hiesigen Initiative erfahren.

Die Räte hatten nun im Rahmen ihres Klausurwochenendes Gelegenheit, sich persönlich vor Ort zu informieren. Der Vorsitzende Dr. Konstantin Eisele und Pfarrer Werner hießen die Gäste in Reute willkommen und zeigten zunächst die Anlaufstelle sowie den Sitzungs- und Begegnungsraum. Außerdem wurde über die Flüchtlingssituation berichtet.

Danach ging´s ins Dorfgemeinschaftshaus nach Gaisbeuren zur offiziellen Begrüßung durch Ortsvorsteher Strobel. Bei einem Imbiss berichtete das Leitungsteam über seine Ideen und deren Umsetzung. Gegenseitige Hilfeleistungen und Fürsorge innerhalb der Gemeinde werden meist über die Anlaufstelle organisiert; Wohnen und Hilfen im Alter, aber auch aktuell für Flüchtlinge, sind nur einige Teilziele. Freies WLAN ohne Werbung und ein Bürgertreff werden demnächst folgen.

„Gemeinsam sind wir bunt“ heißt ein Programm des Sozialministeriums Baden-Württemberg, mit dem 25 Projekte quasi als Leuchtturm 2 Jahre gefördert und wissenschaftlich begleitet werden. Bei über 1000 Gemeinden im Land und mehr als 100 Projektanträgen freuen sich die Macher, dass die Soldarische Gemeinde von der Jury ausgewählt wurde. Nun gilt es, die Projektmöglichkeiten auszuloten sowie die Förderung optimal zu nutzen, um das Sozialprojekt weiter auszubauen.
 

Erst Information dann Imbiss und rege Diskussion. Die Gemeinderäte

von Untermarchtal im Sitzungssaal von Gaisbeuren

 
Zum Erntedankgottesdienst in Reute kamen vor allem auch viele Familien         Bericht und Fotos: Rudi Heilig
Hauptorganisator ist die landwirtschaftliche Ortsgruppe – auch Flüchtlinge aus Eritrea nahmen teil


Wer denkt, der dankt. Dieser Spruch hat in diesem Jahr eine besonders wichtige Bedeutung. Hat uns doch der Bilderbuchsommer mit Sonne und Wärme geradezu verwöhnt. Dazu kam in unserer Region für das Wachstum der Pflanzen meist noch rechtzeitig ein notwendiger Regen. Beim sehr gut besuchten Erntedankgottesdienst in der Pfarr- und Wallfahrtskirche Reute wurde neben einer guten Ernte auch für vieles andere, was unser Leben lebenswert macht, Danke gesagt. Organisiert wurde der Dankgottesdienst vom Ortsobmann der landwirtschaftlichen Ortsgruppe Reute-Gaisbeuren Wilhelm Heine. Im oblag auch ein kurzes Statement über die derzeitige Situation des Bauernstandes. Viele Naturschutzgesetze bringen die Landwirte oft in schwierige Situationen. Dabei hätten aktuell bei den Bauern selbst die gesunden Nahrungsmittel, sauberes Wasser sowie der Tierschutz einen viel höheren Stellenwert, als dieses zu früherer Zeit noch der Fall war. Heine appellierte an die zahlreichen Kirchenbesucher, beim Einkauf regionalen Lebensmitteln den Vorzug zu geben.


Das Familiengottesdienst-Team war mit der eigener Musikband ebenfalls mit von der Partie. Gemeindereferentin Kerstin Ploil machte in ihrer Ansprache deutlich, dass umso mehr ein Mensch besitze, er nicht glücklicher sondern eher unglücklicher werde. Wir haben auch Angst, dass unser Wohlstand abnehme. „Wie man einen Baum an den Früchten misst, so werde auch Gott uns einmal an unseren Früchten messen“, so die Predigerin. Neben dem Dank für gute Nahrung dürfe man am Ernstdankfest auch den Segen der Arbeit und der Gesundheit mit einbeziehen. Die aktuelle Flüchtlingssituation ansprechend kam die Frage: „Machen wir unser Herz und auch unsere Türen auf für Menschen in Not“?


Zum Fürbittgebet traten neben Jugendlichen und Eltern auch zwei Flüchtlingsfamilien (drei Erwachsene, vier Kinder) aus Eritrea an den Altar. Zusammen mit Schwester Birgitta von den Reutener Franziskanerinnen stellten sie sich alle einzeln vor, so begann ein Kind: „Ich heiße Lidia, bin 9 Jahre alt, wohne im Kloster Reute, es ist hier schön“. Diese Vorstellung eines Teiles der Reutener Flüchtlinge in der Kirche löste spontanen Beifall aus. Pfarrer Thomas Bucher erinnerte an das Hauptgebot der Christen: Du sollst deinen Nächsten lieben, wie dich selbst.


Viel Lob bekamen die Landfrauen aus Reute und Gaisbeuren für den herrlich gestalteten Erntealtar. Umrahmt war dieser mit einigen Kisten Obst, welches von den Landwirten gespendet wurde. Zur großen Freude durften alle Kinder diese Früchte mit nach Hause nehmen. Die Musikkapelle Reute-Gaisbeuren unter der Stabführung von Daniel Maucher umrahmte den Gottesdienst mit festlicher Musik. Anschließend lud die Landjugendgruppe Reute zu einem Weißwurstessen ins Gemeindehaus ein.
 

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Führungswechsel beim Katholischen Frauenbund - Bericht Jahreshauptversammlung
KDFB Bad Waldsee                                         Bericht: Gaby Merk
 

Namen der Vorstand KDFB Bad Waldsee
Bild von links: Rosita Kotté – Maria Rundel – Veronik Linder (Vorsitzende) –
Christel Maier (Stellvertretende Vorsitzende) – Monika Winstel – Gaby Merk

 

Bad Waldsee – gm:.

Am Donnerstag vergangener Woche feierte der Katholische Frauenbund Bad Waldsee traditionell sein Bundesfest. Der Auftakt wurde mit einer Wortgottesfeier, bei dem alle Sinne mit verschiedenfarbigen Tüchern, dekorativen Blumen aus der Natur und verschiedensten Texten angesprochen wurden, gestaltet.

In der anschließenden Jahreshauptversammlung, konnte die Vorsitzende, Gaby Merk, zum letzten Mal nach zwölfjähriger Amtszeit wieder einen erfolgreichen und vielfältigen Rückblick an Veranstaltungen und Aktivitäten aufzeigen. Das vergangene Jahr war mit einer stattlichen Zahl von sechsundvierzig Veranstaltungen bestückt, die vom Jahresausflug nach Bad Urach, über eine adventliche Winterwanderung, Teilnahme bei den Veranstaltungen zu Waldsee wird Fairtrade Stadt, Woche für des Leben, dem traditionellen Kaffeekränzchen bis zum ersten Waldseer Handtaschenweitwurf reichten.

Gaby Merk moderierte in ihrer bekannten souveränen, kurzweiligen Art mit Bildern und Berichten die bunte Vielfalt des KDFB Bad Waldsee. Im Anschluss konnte die Schatzmeisterin Margareta Maucher ein gleichfalls erfolgreiches Jahr präsentieren. Insbesondere durch die Fusion mit dem KDFB Reute und Neumitglieder ist die Zahl der Mitgliedsfrauen beim Katholischen Frauenbund Bad Waldsee leicht angestiegen, dem derzeit einhundertvierzig Frauen angehören.

Die Neuanschaffungen wie Roll-up, T-Shirts und Laptop konnten durch Veranstaltungen und Rücklagen finanziell gut gemeistert werden und werden künftig damit auch markante Signale bei Veranstaltungen in Bad Waldsee und Reute/Gaisbeuren setzen und die Vorstandsarbeit erleichtern. Rosita Kotté, die die Kassenprüfung für das vergangene Geschäftsjahr durchgeführt hatte, konnte den anwesenden Mitgliedern die Entlastung der Vorstandschaft mit besten Gewissen empfehlen. Bevor Karin Walter, Mitglied im KDFB Diözesanvorstand der Diözese Rottenburg-Stuttgart die Moderation und Leitung des Abends übernahm, danke Gaby Merk, Brunhilde Grünvogel, Siegrid Breichler und Marianne Maier, die leider nicht anwesend sein konnte, für die kontinuierliche und zuverlässige Mitarbeit im Kaffeekränzchteam und bekamen von Veronika Linder das Buch „Land begeistert Frauen“ als Dankeschön überreicht.

Gaby Merk bedankte sich herzlich mit jeweils persönlichen Worten bei den Mitgliedsfrauen der Vorstandschaft für die gute Zusammenarbeit, den Einsatz für den Zweigverein und das immer erfrischende Miteinander in den vergangenen Jahren mit einer Blumenschale. Zum Dank für das Engagement in den letzten zwölf Jahren dankten die Mitglieder der Vorstandschaft Gaby Merk mit einem bunten Blumenstrauß, der als Zeichen der Vielfalt und Buntheit stand. Nach den Dankesworten führte Karin Walter, in ihrer charmant, spitzen Art und Weise in die Satzung des KDFB ein, die festschreibt, dass nach zweimaliger Wiederwahl die Amtszeit der Vorsitzenden und der Stellvertreterin nicht mehr möglich ist. Der Frauenbund Bad Waldsee, konnte dies im Gegensatz zu anderen Vereinen in Bad Waldsee, ohne Probleme angehen, denn Veronika Linder, bislang Beisitzerin im Zweigverein kandierte als Nachfolgerin von Gaby Merk. Sie wurde einstimmig zur neuen Vorsitzendes des Zweigvereins Bad Waldsee gewählt. Gleichsam konnte das Amt der Stellvertreterin durch Christel Maier, besetzt werden, die auf Margareta Maucher folgt, da auch diese zwölf Jahre im Amt der stellvertretenden Vorsitzenden und Kassiererin ausgeübt hatte.

Weiter schieden nach vier Jahren die Beisitzerin, Wally Sonntag, nach zwölf Jahren Schriftführerin, Margret Dorner und nach sechzehn Jahren Beisitzerin Maria Bertele aus. Als Beisitzerinnen wurde neu ins Amt gewählt Monika Winstel, die ihren Schwerpunkt künftig im spirituellen Bereich setzen möchte, wie auch Rosita Kotté, der die Vernetzung zwischen Reute/Gaisbeuern und Bad Waldsee wichtig ist. Beide sind langjährige Mitglieder im Zweigverein und brachten sich bereits bei verschiedensten Aufgaben in den vergangenen Jahren ein. Maria Rundel, die sich schon bei der Fusion bereit erklärt hatte, die Frauen aus Reute/Gaisbeuren zu vertreten, wurde im Amt wieder bestätigt.

Auch Gaby Merk verlässt den Zweigverein Bad Waldsee nicht und wird künftig als Beisitzerin mitarbeiten, denn ihr ist der Bezug auf Zweigvereinsebene wichtig, um Sprachrohr für diese im Diözesanvorstand der Diözese Rottenburg-Stuttgart, dem sie angehört, zu sein. Karin Walter gratulierte stellvertretend für den Diözesanvorstand der neuen Vorstandschaft und ermutigte sie bei der Sache zu bleiben und die Vielfalt des KDFB in die Pfarrgemeinde und Stadt zu tragen.

Die neuformierte Vorstandschaft wird noch vor der Sommerpause mit seinem Veranstaltungen einsteigen, denn am Dienstag, 28. Juli steht der Jahresausflug an – bereits heute ausgebucht -, gefolgt am 03. August von der konstituierenden Sitzung. Zwei Tage danach wird es einen Vortragsabend mit der Franziskanerin Petra Kapius, vom Kloster Reute geben. Sr. Petra wird am Mittwoch, 05. August, 19:30 Uhr im Kath. Gemeindehaus, Seminarraum, über ihre Arbeit und Erfahrungen der vergangen Jahre in Brasilien berichten.
 

 
Sternwallfahrt zur Guten Beth nach Reute    
Quelle: Schwäbische Zeitung vom 05.07.2015 (zum Artikel hier klicken!)
 

Trotz großer Hitze pilgerten über 500 Gläubige zum Kloster der Franziskanerinen

Auch die Kommunionkinder aus der Seelsorgeeinheit Tannheim/Rot/Haslach/Ellwangen haben es geschafft

und kommen die Auffahrt zum Kloster herauf. Foto: Gottfried Brauchle

 
Reute sz „Ein ganz herzliches Grüß Gott! Schön, dass ihr da seid!“ Schwester M. Judith hat jede einzelne Pilgergruppe bei der Sternwallfahrt zum Kloster Reute übers Mikrofon begrüßt. Ihre Mitschwestern versorgten die Ankommenden mit frischemWasser aus dem Gut-Betha-Brunnen. Auch Brot stand zur Stärkung bereit. Und für die an diesem rekordverdächtig heißen Samstagmittag besonders erhitzten Pilger bot ein eigens an der Auffahrt zum Kloster installierter Rasensprinkler willkommene Erfrischung. Wie stets war der Empfang bei den Franziskanerinnen von Reute von großer Herzlichkeit.

„Die Atmosphäre hier ist das, was mich fasziniert. Die Freude der Schwestern, wenn die Gruppen ankommen, ist so schön“, sagte die 73-jährige Erika aus Ravensburg, die ihren Familiennamen nicht in der Zeitung lesen möchte. Mit der Gruppe aus Weingarten nahm sie zum vierten Mal an der Sternwallfahrt zur Guten Beth teil. „Wenn man einmal dabei war, kann man`s nicht mehr lassen. Es ist wie ein Virus.“ Das frische Wasser genießend saß sie im Schatten und ließ die fröhlichen Szenen auf sich wirken, als eine Gruppe nach der anderen singend, lachend und winkend eintrudelte.

Als Erster und ganz allein kam der gleichaltrige Manfred Röhlich in Reute an. Früh um Viertel vor Fünf war er mit seiner Gruppe in Biberach gestartet, marschierte dann aber durch, während die anderen mehrmals Statio hielten, beteten und meditierten. „Ich mag die langen Pausen nicht, da wollen meine Beine dann immer nicht mehr so richtig.“

Die außergewöhnliche Hitze ließ sich nicht verleugnen. „Ein paar ältere Leute haben abgesagt. Und zwei sind in Durlesbach ausgestiegen und haben sich mit dem Wagen abholen lassen, weil es ihnen zu heiß zum Weiterlaufen war“, berichtete etwa Lothar Walser aus Mochenwangen. „Eigentlich ist unser Weg richtig schön. „ 70 Prozent der Strecke liegt im Schatten. Dafür geht es am Schluss ab Durlesbach stark bergauf.“ Die Bad Waldseerin Marga Oberhofer, die mit ihrer Seniorengruppe Herbstfarben schon oft an der Sternwallfahrt teilgenommen hat, war mit dem Auto gekommen. „Uns hat die Hitze abgehalten, das war uns zu riskant“, erklärte sie. „Ich weiß, wie schön es ist, zur Guten Beth zu laufen. Aber die Entscheidung war vernünftig und richtig.“

Schnell vergessen war die Anstrengung bei der Jugend wie den zahlreichen Kommunionkindern aus Wiblingen oder aus der Seelsorgeeinheit Rot-Iller und bei den Firmlingen aus Bergatreute, die sich am Wassersprinkler vergnügten. „Von 41 sind 37 mit dabei“, freute sich Beatrix Zürn, Pastoralreferentin der Seelsorgeeinheit Oberes Achtal. „Und sie sind ohne Murren gelaufen“, ergänzte einer der begleitenden Erwachsenen.

In der angenehm kühlen und mit den rund 500 Pilgern und zahlreichen Ordensschwestern gefüllten Kirche St. Peter und Paul gab es dann noch einmal ein großes Hallo und viel Applaus für alle, die zur Guten Beth gekommen waren.

Viele neue Pilger

Über „viele rote und braun gebrannte Köpfe“ freute sich Pfarrer Stefan Werner. „Ich bin heute zum ersten Mal dabei, war auch schon als Pilger unterwegs und auch mir sieht man`s an. Die Gute Beth war heute für`s Wetter zuständig. Sie hat`s sehr gut gemeint.“ Er war mit der „Tour de Seelsorgeeinheit“ radelnd von Michelwinnaden über Haisterkirch, Bad Waldsee und Gaisbeuren nach Reute gepilgert und lud jetzt zur Eucharistiefeier, die von der Gruppe Cielo aus Kisslegg mitreißend musikalisch gestaltet wurde.
 
 
Sommerfest der Käfergruppe - Kindergarten Reute                   Text/Foto: N. Freisinger
 

 

Die Käfergruppe des Kindergartens Gut-Beth in Reute feierte am 26.06.15 ihr diesjähriges Gruppenfest. Bei traumhaftem Wetter führten die Kinder den Gästen * Die Vogelhochzeit* vor. Danach veranstalteten die Erzieherinnen und die Eltern eine Miniolympiade mit Sack hüpfen, Bobbycar-Rennen, Dosen werfen, Fische angeln und Eierlauf.


Wenn alle Kinder die 5 Stationen absolviert hatten dürften sie sich als Belohnung Geschenke aussuchen.
Beim gemütlichen Zusammensitzen feierte man bis es dunkel wurde.


Der Elternbeirat und die Erzieherinnen möchten sich ganz herzlich bei allen Helfern bedanken. Ganz besonders möchten wir uns bei der Versandhaus Walz GmbH für die tollen Geschenke bedanken.

 
Fronleichnamsfest 2015 - Keine Wolke trübte das Fronleichnamsfest                        04.06.2015
Text und Fotos: R. Schumann


Besser hätte das Wetter nach den zuletzt doch immer unsicheren Wetterlagen nicht sein können. Mit dem Gottesdienst im Garten des Gemeindehauses unter wolkenlosem Himmel begann der feierliche Fronleichnamsgottesdienst. Traditionell musikalisch umrahmt von der Musikkapelle Reute-Gaisbeuren und einem gemeinsamen Ensemble aus Kirchen- und Schwesternchor. Vor dem Altar war einer der beiden sehr schönen Blumenteppiche ausgelegt.

Pfarrer Bucher stellte in seiner Predigt hervor, dass für viele Gott nur in schweren Zeiten überhaupt noch eine Rolle spielt. Wenn dann die erhoffte Hilfe ausbleibt wird dies Gott zu Lasten gelegt, quasi als Beleg für seine Nicht-Existenz. Als Christ dürfe man aber darauf vertrauen, dass gerade in schweren Zeiten Gott bei einem ist und einem innere Kraft geben kann.

Nach dem Festgottesdienst wurde das Allerheiligste als Mittelpunkt des Feiertags in einer langen Prozession durch Reute getragen. Am wiederum festlich geschmückten Altar beim Gasthaus Stern war ein sehr schön gestalteter Blumenteppich ausgelegt. Nach einer kurzen Anbetung zog die Prozession dann weiter zum Abschlusssegen in die Pfarrkirche.

Viele Gemeindemitglieder nahmen den angebotenen Mittagstisch im Gemeindehaus gerne an. Für Kinder gab es eine abwechslungsreiche Spielstraße mit unterschiedlichsten Geschicklichkeitsspielen mit am Ende sehr ansehlichen Sachpreisen als Belohnung.

Musikalisch umrahmt wurde der sonnige Gemeindenachmittag wie jedes Jahr von der Musikkapelle Reute-Gaisbeuren.

Ein herzliches Dankeschön ergeht an alle fleißigen Helfer und Spender, die wieder zum guten Gelingen des Fronleichnamsfestes beigetragen haben!

 

Bilder vom Festtag (bitte hier klicken!!)

 
Unsere Helfer und Sponsoren:
Musikkapelle Reute-Gaisbeuren Kirchen- und Schwesternchor Ministranten und Mesnerin
Spender der Blumen Kuchenspender Raiba Reute-Gaisbeuren
Landjugend Reute / Fr. Petersen Kiga Reute und Gaisbeuren Gasthaus Stern
Metzgerei Frank Fahnenaufsteller Pfarrsektretärin Frau Sproll
Küchenhelferinnen Bedienungen KGR-Mitglied Fr. Hashemi

 

Einen Dank an alle Anwohner, die ihre Häuser für die Prozession geschmückt haben

und nicht zu vergessen unsere Gäste !

 

Die Liste ist sicherlich nicht abschließend, jeder der zum gelungenen Festtag auf seine

Art beigetragen hat:

ein herzliches Vergelt's Gott !!

 
 
Bericht zur Mitgliederversammlung der Solidarischen Gemeinde Reute-Gaisbeuren (bitte hier klicken!)
 
Verabschiedung der bisherigen Kirchengemeinderatsmitglieder von Reute      Text und Fotos: R.Schumann
 

Im Rahmen des von den Bärenkindern des Kindergarten Gut Beth gestalteten Hauptgottesdienstes wurden die ausscheidenden bisherigen Mitglieder von Pfarrer Werner verabschiedet.

Für die langjährigen beiden Mitglieder Anni Mayer und Jürgen Spieler, welche jeweils für 19 Jahre im Kirchengemeinderat mitgewirkt haben, gab es eine Urkunde als kleines Dankeschön von unserer Diözese im Namen von Bischof Fürst.

Ein besonderer Dank galt Anni Mayer vor allem für ihr Engagement für die beiden Kindergärten in Reute und Gaisbeuren und ihre Bereitschaft für viele Jahre als 2. Vorsitzende zur Verfügung zu stehen.

Auch den seit 2005 mitwirkenden bisherigen Mitgliedern Maria Blaser, Klaus Laux und Leonhard Pitas wurde ein kleines Präsent zum Abschied überreicht. Pfarrer Werner betonte allerdings, dass alle dazu eingeladen sind sich auch weiterhin ins Gemeindeleben einzubringen.

Für den neuen Kirchengemeinderat, der sich am kommenden Mittwoch zur ersten konstituierenden Sitzung um 19.30 Uhr im katholischen Gemeindehaus einfindet, wird es darum gehen einen Nachfolger als 2. Vorsitzenden für Anni Mayer zu finden. Auch die Ausschüsse müssen neu gebildet und besetzt werden. Die Gemeinde ist hierzu recht herzlich eingeladen.
 

von links auf dem Bild: Leonhard Pitas, Pfarrer Werner, Anni Mayer, Klaus Laux,

Maria Blaser und Jürgen Spieler (für weitere Bilder auf das Foto klicken!!)

 
Ergebnis der Wahlen zum neuen Kirchengemeinderat                          
 

Nachdem um 16.00 Uhr das Wahllokal im katholischen Gemeindehaus Reute geschlossen war, machten sich die engagierten Wahlhelfer daran die Wahlzettel auf Gültigkeit zu überprüfen und auszuzählen. Erst gegen 20.00 Uhr waren alle Stimmzettel erfasst und die Stimmen zusammengetragen.

Folgendes Wahlergebnis wurde dann durch den Wahlhelfer Rudi Heilig im Beisein fast aller Kandidaten im Gemeindesaal verkündet:

 

Franziska Steinhauser

506 Stimmen

 

Sr. Martha Göser

501 Stimmen

 

Thomas Brändle

481 Stimmen

 

Ralf Schumann

462 Stimmen

 

Martina Maucher

442 Stimmen

 

Volker Schumacher

427 Stimmen

 

Manfred Miller

424 Stimmen

 

Alex Rehbein

401 Stimmen

 

Franziska Hashemi

398 Stimmen

 

Lucia Geray

386 Stimmen

 

Bärbel Lemanczyk

328 Stimmen

 

Ralph Nolte

320 Stimmen

 

 
Gratulation an alle neuen KGR-Mitglieder zugleich ein

Herzliches Vergelt's Gott

an die ausscheidenden Mitglieder !

Ersatz-Mitglieder sind:

Leonhard Pitas

Jürgen Spieler

Christa Nold

Rafael Lemanczyk

Michael Botyen

 

Die Wahlbeteiligung lag bei 31,5 Prozent der Wahlberechtigten (701 gültige Stimmzettel und 19 ungültige). Das Durchschnittsalter im neuen KGR beträgt 47 Jahre.

Ein Dank an alle Wahlhelferinnen und -helfer und natürlich auch an alle Wählerinnen und Wähler!!

Franz Schumann                                                              Michaela Sproll

Vorsitzender Wahlausschuss                                         Wahlausschuss

 

nicht mit auf dem Bild sind: Franziska Steinhauser, Bärbel Lemanczyk, Thomas Brändle und Manfred Miller

 
Gemeindeversammlung am Sonntag, 01.03.2015                Bericht u. Fotos: R. Schumann
 

Am Sonntag fand nach langen Jahren wieder einmal eine Gemeindeversammlung statt. Im Anschluss an den Hauptgottesdienst fanden sich rund 100 interessierte Gläubige im Gemeindehaus ein.

Nach der Begrüßung durch Pfarrer Werner erläuterte dieser die zunächst angedachten Baumaßnahmen der Innensanierung der Pfarrkirche und trug dann den aktuellen Planungsstand vor. Hierzu wurden auch einige Fragen und Anmerkungen durch die Gemeindemitglieder vorgebracht.

Durch Pfarrer Bucher wurden dann die Nöte und Zwänge bei der Planung der Gottesdienste in der gesamten Seelsorgeeinheit vorgetragen. Es ist beiden Pfarrern ein Anliegen die Sonntagshauptgottesdienste in den beiden größten Gemeinden, nämlich in Bad Waldsee und in Reute selbst zelebrieren zu können. Hierfür zeigten die Gemeindemitglieder große Zustimmung.

Über die Gottesdienstzeit in Gaisbeuren wurde durch eine Abstimmung per Handzeichen ein Stimmungsbild erhoben. Hierbei zeigte sich eine kleine Mehrheit für den Sonntagabendgottesdienst um 19.00 Uhr, anstatt dem am Samstagabend.

Als letzter Programmpunkt erfolgte durch den Vorsitzenden des Wahlausschusses, Franz Schumann, und der Pfarrsekretärin, Michaela Sproll, eine kurze Vorstellung der 17 Kandidaten für die Kirchengemeinderatswahl am 15. März. Die Gemeinde kann sich glücklich darüber schätzen eine solch große Zahl an Kandidaten gefunden zu haben. Ein großer Dank gilt schon jetzt allen Wahlhelferinnen und –helfer die beim Einkuvertieren und Verteilen der Wahlunterlagen in den letzten Tagen geholfen haben.

 

 
„Es geht immer weiter, wenn auch etwas anders“
Quelle: Schwäbische Zeitung vom 02.03.2015 (zum Artikel hier klicken!)
 

Kindergärten waren ihr immer besonders wichtig: Die zweite Kirchengemeinderatsvorsitzende und

Vorsitzende des Kindergartenausschusses Anna Mayer (Dritte von links) bei der Einweihung

des sanierten Kindergartens Gut Beth in Reute 2009.

 

Reute-Gaisbeuren sz Wenn die Kirchengemeinde St. Peter und Paul Reute in knapp zwei Wochen ihren neuen Kirchengemeinderat wählt, wird Anna Mayer aus Kümmerazhofen nicht unter den Kandidaten sein. Kara Ballarin hat mit der zweiten Kirchengemeinderatsvorsitzenden über die Gründe des Aufhörens gesprochen, und darüber, was ihr in den vergangenen Jahren besonders wichtig war.

Frau Mayer, warum lassen Sie sich nicht mehr aufstellen?

Ich werde bald 69 Jahre alt und habe gesundheitliche Probleme. 19 Jahre war ich jetzt im Kirchengemeinderat. Irgendwann ist man ausgepowert.

Die Vakanz der Pfarrerstelle war sicher auch nicht ganz leicht.

Die Vakanz war eine sehr heftige Zeit. Man musste immer schauen, dass alles weitergeht und läuft. Wenn man so etwas macht, so einen Job im Kirchengemeinderat, kann man nicht sagen, „Ich kann jetzt nicht“. Ich war immer da, wenn ich gebraucht wurde.

Wie haben die anderen Mitglieder des Kirchengemeinderats auf ihr Ausscheiden reagiert?

Viele haben gesagt: „Deinen Job machen wir auf keinen Fall, wenn wir uns aufstellen lassen.“ Klar, ich habe mich über die Jahre reingeschafft, habe viele Einblicke bekommen, das hat auch Spaß gemacht. Deshalb höre ich mit einem lachenden und weinenden Auge auf.

Und wie soll es nun ohne Sie weitergehen?

Da mach’ ich mir überhaupt keine Sorgen. Jetzt kommen junge, fähige Leute nach. Es geht immer weiter, wenn auch etwas anders. Mit den neuen Pfarrern gibt es zudem auch eine Chance auf Neuerung. Ich kann nur für mich sprechen, aber ich hab’ ein gutes Gefühl mit den neuen Pfarrern. Ich finde das super, dass es Neuerungen und Änderungen gibt. Das ist sicher auch ein Gewöhnungsprozess, aber man darf nie stehenbleiben, kann nicht immer an alten Dingen festhalten, das ist wichtig.

Was sind denn die Themen, die auf den neuen Kirchengemeinderat für Reute und Gaisbeuren zukommen?

In der Gemeindeversammlung am Sonntag, an der ich nicht teilnehmen konnte, ging es sicher um die Gottesdienstzeiten (Anmerkung der Redaktion: Wir kommen auf die Gemeindeversammlung zurück). Die Kirchenrenovierung steht an – ich denke, da gibt es noch Diskussionen, etwa zur Gestaltung des Altarraums. Die Meinungen gehen da auseinander: Manche sagen, die Renovierung sei wichtig, andere sagen, es sei Geldverschwendung. Da ist lange Jahre nicht viel gemacht worden. Auch die Jugendarbeit ist ein Thema: Da gibt es meiner Ansicht nach junge, fähige Menschen, die sich für den Kirchengemeinderat haben aufstellen lassen und sich mit der Jugendarbeit befassen können. Dann steht das Thema der Flüchtlinge an, die nach Reute kommen sollen – das betrifft auch die Kirchengemeinde. Es gibt viele Baustellen.

Was war Ihnen in den 19 Jahren im Kirchengemeinderat ganz wichtig?

Von Anfang an war mir die Jugendarbeit wichtig. Da hat man sich bei uns sehr schwer getan, gerade in Reute, weil es ja auch wahnsinnig viele Vereine und anderweitige Angebote gibt. Wichtig waren mir auch von Anfang an die Kindergärten. Den in Reute haben wir saniert und modernisiert, den in Gaisbeuren abgerissen und einen ganz tollen neu gebaut. Die Kindergärten sind ein ganz wichtiger Ort in der Kirchengemeinde, hier hat man Bezug zu den Familien von klein an. Wichtig war mir außerdem immer, für andere da sein, und dass die Gemeinschaft auch untereinander stimmt. Ich habe viel organisiert, zum Beispiel Feste und Jubiläen. Natürlich kann man es dabei nie allen Menschen recht machen, aber irgendwann muss man sagen: Mehr geht nicht. Ganz wichtig war mir auch, für Menschen in Not da zu sein, die sich vielleicht nicht getraut haben, beim Sozialamt oder sonst irgendwo vorzusprechen.

Werden Sie sich aus dem Gemeindeleben denn ganz zurückziehen?

Ich bin noch angestellt bei der Kirchengemeinde und will mich hier auch weiter um das Gemeindehaus kümmern. Meine Lektorendienste möchte ich auch weiter wahrnehmen. Aber vom Kirchengemeinderat möchte ich mich ganz zurückziehen, auch weil ich nicht hören möchte: „Die denkt, ohne sie geht’s nicht“. Für mich heißt es: ganz oder gar nicht. Und ich ziehe mich ganz raus. Wenn jemand Rat oder Hilfe braucht, werd’ ich nicht nein sagen – aber das werden die gar nicht brauchen.

 
 
Kirchenchor Reute übergibt Spende an Solidarische Gemeinde
 

 

Am 04.01.2015 veranstaltete der Kirchenchor Reute unter Mitwirkung von Christian Fitz, Euphonium, und Felicitas Vincon, Vibraphon, sein traditionelles Konzert "Musik zum Jahreswechsel".

Chor, Euphonium, Orgel und Vibraphon boten ein abwechslungsreiches, vielfältiges Programm unter der Gesamtleitung von Bernadette Behr.

Anlässlich dieses Konzertes wurden Spenden für die "Solidarische Gemeinde Reute-Gaisbeuren" gesammelt.

Dank der großen Spendenbereitschaft der zahlreichen Konzertbesucher überreichte der Chor nun dem Vorsitzenden der Solidarischen Gemeinde Reute-Gaisbeuren, Herrn Dr. Konstantin Eisele, eine Spende in Höhe von 500 €.

 
Altarraum soll modernisiert werden
Quelle: Schwäbische Zeitung vom 09.01.2015 (zum Artikel hier klicken!)
 
Innensanierung von St. Peter und Paul in Reute wird um Künstlerwettbewerb für Altar und Ambo erweitert

Der Altarraum von St. Peter und Paul soll im Zuge einer Modernisierung einen neuen Altar,

einen Ambo und einen passenden Taufstein erhalten. (Foto: Sabine Ziegler)

 

Reute-Gaisbeuren sz Kaum haben die beiden neuen Pfarrer das Ruder übernommen an der Spitze der Seelsorgeeinheit (SE) Bad Waldsee, kündigt sich die erste Großbaustelle an einem sakralen Bauwerk an. Nach der umfangreichen Sanierung der Pfarrkirche St. Peter, rückt dieses Mal die Wallfahrtskirche Reute in den Mittelpunkt des Interesses. Wie berichtet, gibt es für die Bau- und Restaurationsarbeiten im Innenraum von St. Peter und Paul 200 000 Euro aus dem Denkmalsonderschutzprogramm. Mit diesem Geld unterstützt der Bund Maßnahmen für den Erhalt des überregional bedeutenden Bauwerks, dessen Ursprungsbau aus dem Jahr 1386 stammt. Insgesamt stehen nach Angaben von Pfarrer Thomas Bucher 1,5 Millionen Euro von Land, Diözese und Pfarrgemeinde bereit für notwendige Arbeiten an Elektroinstallation, barrierefreiem Zugang und Restauration von Bilderzyklen. Auf einstimmigen Beschluss des Kirchengemeinderates soll mit Hilfe eines Künstlerwettbewerbes im Jahr 2016 zusätzlich auch der Altarraum modernisiert werden.

Bei ihrem Dienstantritt haben sich die neuen Seelsorger laut Thomas Bucher „schon gewundert“, warum der Altarraum von St. Peter und Paul wie ein Provisorium wirkt. „Da ist nach dem zweiten vatikanischen Konzil nicht viel passiert, außer dass ein provisorischer Volksaltar aus Holz hingestellt wurde, während der Ambo gänzlich fehlt. Und auch sonst ist der Raum scheinbar vergessen worden“, so Bucher dazu. Dabei ist dieser nach Auffassung der beiden Waldseer Pfarrer „der heiligste Ort innerhalb einer Pfarrkirche überhaupt, denn am Ambo wird das Wort Gottes verkündet und am Altar verneigen wir uns. Und deshalb möchten wir die ohnehin anstehende Sanierung nutzen und die überfällige Modernisierung im Chorraum in Angriff nehmen“, erklärt Bucher.

Für diese zeitgemäße Umgestaltung, wie sie in Folge des zweiten Vatikanums nach 1965 flächendeckend vorgenommen wurde, erteilte der Kirchengemeinderat in Reute am Mittwoch grünes Licht. Nach Angaben von Thomas Bucher kann nach diesem einstimmigen Mandat der Räte zeitnah mit den Planungen begonnen werden. „In Absprache mit der Diözese werden wir für einen neuen Volksaltar und den Ambo einen Künstlerwettbewerb ausloben, um ein schönes, würdiges Ensemble zu bekommen.“ Der Kirchengemeinderat erhalte dabei im Zuge des Verfahrens ein Mitspracherecht. Bucher: „Klar ist: Was die Gemeinde möchte, soll sie auch bekommen, da drängen wir uns nicht vor.“

Ob allerdings die von Rottenburg grob veranschlagten Kosten von 50 000 Euro für diese Umgestaltung ausreichen, ist nach Einschätzung Buchers zweifelhaft. „Für Altar und Ambo schon, aber bauliche Eingriffe kommen ebenfalls noch hinzu.“ Die Seelsorger gehen jedoch davon aus, dass etwa beim Bau eines barrierefreien Zugangs und der Schaffung von Toiletten Gelder eingespart werden können gegenüber den ersten Architektenplänen. Und diese könne man dann für den Altarraum nutzen. Bucher: „Vielleicht reichen beim behindertengerechten Zugang einfache Lösungen, ohne dass ganze Stufen heraus müssen. Und wegen WC-Räumen hoffen wir auf die Kooperation mit dem Kloster, da könnten wir auch einsparen.“

In den nächsten Wochen soll nun der Künstlerwettbewerb für Volksaltar, Ambo und Taufstein vorbereitet und ausgelobt werden, um im Herbst eine Entscheidung treffen zu können. Bucher: „Für mich persönlich sollte ein Altar aus dem Werkstoff Stein sein, aber ich gehe offen heran an die Sache. Wir planen auch eine Orientierungsfahrt in mehrere Kirchen, um andere Altarräume zu besichtigen und eine gute Lösung für Reute zu bekommen.“

Zuletzt wurde St. Peter und Paul bis 2008 in vier Bauabschnitten aufwändig saniert mit einem finanziellen Aufwand von eineinhalb Millionen Euro. Damals legten gut 40 Bürger aus der Gemeinde bei vielen Arbeiten selbst Hand mit an und leisteten freiwillige Helferstunden ab.

 
Kirchenchor Reute: Bericht Musik zum Jahreswechsel                   
Quelle: Die Bildschirmzeitung - DerWaldseeer.de
 
Kirchenchor begeisterte mit abwechslungsreicher Musik
 

 

Bad Waldsee - Seit November ist Pfarrer Stefan Werner ein herzlich willkommener Gastsänger
Bereits traditionsgemäß wird zum Jahresbeginn vom Kirchenchor Reute in der Pfarr- und Wallfahrtskirche St. Peter und Paul festliche Musik und Gesang geboten. Schon recht früh fanden sich viele Besucher aus nah und fern in der großen Kirche ein.



Festliche Neujahrsmusik großer Komponisten, darunter J.S. Bach, H. Schütz, G.F. Händel und W.A. Mozart gab es zum Auftakt. Chormusik, Euphonium, Orgel und Vibraphon gestalteten ein abwechslungsreiches Programm unter der Gesamtleitung von Bernadette Behr. Frühbarocke bis spätromantischekirchenmusikalische Werke wurden in ihrer jeweils charakteristischen Besonderheit aufgeführt.

Christian Fitz, Haisterkirch am Euphonium und Bernadette Behr, Bad Waldsee an der Orgel wetteiferten zusammen als tragende Solisten. Das Euphonium ist ein Blechblasinstrument aus der Familie der Bügelhörner, aus dem Griechischen abgeleitet steht hier die Bezeichnung Wohlklang. Gekonnt interpretiert war es ein feierliches und präzises Zusammenspiel mit der beeindruckenden Klangvielfalt der großen und der kleinen Orgel. Meisterhaftes Können zeigte auch Felicitas Vincon, Bad Wurzach mit ihrem Vibraphon. Sie entlockte diesem einzigartigen Instrument virtuose Klänge.

Der Kirchenchor Reute bereicherte das Konzertprogramm mit einem Ausschnitt seiner kirchenmusikalischen Tätigkeit des Jahres 2014. Mit Hymnen, Gradualien, Motetten und Lobgesängen demonstrierte der gemischte Chor sein großes vielfältiges Können. An der Chororgel von Schwester Franziska Bachmann versiert begleitet, oder a capella gesungen, beeindruckte der Chor mit souveräner Tonreinheit, mit präzisen Einsätzen, mit wohlbedachter Dynamik und mit chorischer Harmonie und Klangfülle. Die Freude der 39 Sängerinnen und Sänger an ihrer Musik wurde für das begeisterte Publikum hörbar.

Seit Jahren kann beobachtet werden, dass der geschulte Chor solistische Passagen mit Sängerinnen und Sängern aus den eigenen Reihen bestreiten kann. Die Solisten Marion Schluck – Sopran, Martina Maucher – Alt und Pfarrer Stefan Werner – Tenor überzeugten mit Klangreinheit und Stimmvolumen. Seit November ist Pfarrer Stefan Werner als regelmäßiger Gastsänger herzlich im Kreise der Chorsänger des Kirchenchores Reute aufgenommen.

Traditionell endete das Konzert mit der Weihnachtshymne von Felix Mendelsohn Bartholdy und dem gemeinsam mit den Besuchern gesungenen Weihnachtslied „Vom Himmel hoch, da komm ich her“. Grußworte sprach Cornelia Arnold-Weiß als Vorsitzende des Chores. Chorleiterin Bernadette Behr bedankte sich zum Abschluss über den so zahlreichen Besuch der Gäste. Langanhaltender Beifall der gut 300 Konzertbesucher wurde mit einer Zugabe belohnt.

Anstelle von Eintrittsgeld waren Spenden angesagt. Somit konnte nach Abzug der Kosten ein stattlicher Betrag von 500 Euro an Konstantin Eisele von der Solidarischen Gemeinde Reute-Gaisbeuren übergeben werden.

Der Kirchenchor St. Peter und Paul freut sich über neue Sängerinnen und Sänger. Die Proben finden immer dienstags um 20 Uhr im Gemeindehaus der Kirchengemeinde in Reute statt.



Text und Bilder: Rudi Heilig

 
Zwei neue Pfarrer sind 100 Tage im Amt - „Dazu muss man nicht sonntags in die Kirche gehen“
Quelle: Schwäbische Zeitung vom 06.01.2015 (zum Artikel hier klicken!)
 
Die Waldseer Pfarrer Thomas Bucher und Stefan Werner sind seit 100 Tagen im Amt und guter Stimmung

Thomas Bucher (links) und Stefan Werner vor dem Eingang zum Haus Gut-Betha-Platz 10, wo Flüchtlinge eine Unterkunft finden sollen. (Bericht und Foto: Sabine Ziegler)
 

Bad Waldsee sz Vor 100 Tagen haben die beiden Pfarrer Thomas Bucher (44) und Stefan Werner (46) ihren Dienst an der Spitze der Seelsorgeeinheit (SE) Bad Waldsee aufgenommen. Dieser personelle Wechsel bringt Veränderungen mit sich, weil die Geistlichen die vier Kirchengemeinden unter dem Dach der SE zeitgemäß strukturieren müssen. Im Interview mit Sabine Ziegler sprechen die beiden über ihre ersten paar Monate in St. Peter und benennen die Aufgaben der nahen Zukunft.

Herr Bucher und Herr Werner, die ersten 100 Tage sind voll. Wie ist Ihre Stimmungslage?

Bucher: Gut (lacht)! Weil ich das Gefühl habe, dass wir hier angekommen sind und weil uns die Waldseer offen aufgenommen haben. Die Leute zeigen uns, dass sie froh sind über die Zäsur und darüber, dass jetzt etwas Neues beginnen kann.

Werner: Das kann ich bestätigen: Auch ich habe mich prima eingelebt! Sehr schön empfand ich es, dass uns die Menschen in unserer Eingewöhnungsphase mit großem Wohlwollen begleitet haben und unser offenes Pfarrhaus schätzen.

Wie haben Sie das Weihnachten erlebt?

Bucher: Ich fand es durchaus anstrengend, aber schön waren die vollen Kirchen bei den Gottesdiensten. Gut besucht wurden vor allem die abendlichen Angebote am ersten Weihnachtstag – auch die Heilige Nacht in Volkertshaus war begehrt.

Werner:
Ich habe Weihnachten als sehr ansprechend erlebt, zumal sich im Vorfeld Diskussionen entzündet haben an der Anzahl der Gottesdienste über die Feiertage. Da es für uns das erste Hochfest in Bad Waldsee war, konnten wir die Bedeutung einzelner Gottesdienste für die Gläubigen nicht einschätzen. Für 2015 wird es bessere Absprachen geben, damit es – wie in Reute geschehen – nicht zeitgleich zwei Gottesdienste gibt in der Wallfahrtskirche und im Kloster.

Wo sehen Sie Reformbedarf?

Bucher: Im Miteinander aller vier Kirchengemeinden innerhalb der SE, das es zu stärken gilt. Behilflich ist uns dabei der aktuelle Dialogprozess der Diözese, mit dessen Hilfe Kirche vor Ort gestärkt werden soll. Wir schauen, was braucht die SE Bad Waldsee, was sind ihre Stärken und wo wartet noch größere Arbeit auf uns als Team mit den Pastoralen, dem Kirchengemeinderat, den vielen Ehrenamtlichen und der gesamten Gemeinde.

Werner: Und wenn wir dafür den äußeren Rahmen geschaffen haben, dann schauen wir, wie wir gemeinsam in die Zukunft gehen als Christen. Natürlich merken auch wir, dass die Zahl der Gläubigen schrumpft, die Gottesdienste leerer werden und die Menschen älter werden. Das alles hat Auswirkungen auf die Arbeit der Kirchengemeinden und darauf, wie Evangelium heute verkündet werden kann.

Für diesen Prozess bekommen Sie zwar Rückendeckung aus Rottenburg, aber einige Schäfchen tun sich schwer mit Neuerungen wie der Reduzierung des Gottesdienstangebotes, den eingeschränkten Messintentionen oder dem Wegfall der Kapellen als Taufstätten ...

Werner: Also beim Neujahrstag habe ich nach dem Gottesdienst alle verabschiedet an der Kirchentüre und immer wieder wurde ausgedrückt, wie zufrieden und glücklich sie sind. Selbst mit den Neuerungen. Wir haben diese ja im „Petrusbrief“ erläutert und das kam positiv an.

Bucher: Kritik kommt nur von ein paar wenigen. Von den meisten Leuten wird uns aber signalisiert, dass wir so weitermachen sollen wie wir begonnen haben. Von einem eingeschränkten Gottesdienstangebot kann übrigens nicht die Rede sein, im Gegenteil: Wir sollten auf ein Normalmaß zurückkehren.

Wie möchten Sie Jugendliche und junge Familien für die Kirche vor Ort zurückgewinnen?

Werner: Wir haben über 200 Ministranten und mehrere Kindergärten in kirchlicher Trägerschaft in unserer SE, wo es viele Begegnungen gibt. Natürlich freuen wir uns, wenn diese Kinder mit ihren Familien in die Gottesdienste kommen würden. Aber seelsorgerlich geht es ja auch um mehr. Wenn ich mich zum Beispiel um die Ministranten kümmere und gerade mühsam ihre Namen lerne, möchte ich ihnen das Signal geben: Ihr seid uns wichtig!

Bucher: Wir müssen den jungen Familien vermitteln, dass der Glaube Hilfe im Leben sein und Orientierung im Alltag geben kann. Dazu muss man nicht unbedingt am Sonntag in die Kirche gehen. Meine Strategie ist es, die Kindergärten zu stärken und dort auch Präsenz zu zeigen und zu den Eltern vorzudringen. Im Vergleich zu Schwenningen sind in Bad Waldsee aber mehr junge Leute im Gottesdienst zu sehen.

Wann wird die vakante Stelle des Jugendseelsorgers besetzt?

Bucher: Da haben wir gerade in Absprache mit Aulendorf, Bad Wurzach und Wolfegg bei der Diözese den Antrag gestellt auf öffentliche Ausschreibung möglichst bis zum Sommer. Wichtig ist, dass hier alle Gemeinden des ehemaligen Dekanates an einem Strang gezogen haben.

Werner: Ich begleite die Ministranten auch auf Bezirksebene während der Vakanz so gut es zeitlich geht.

Das Thema „Flüchtlingsbetreuung“ stellt Kommunen und Kirchengemeinden vor Herausforderungen. Wie wird sich hier die SE Bad Waldsee einbringen?

Werner: Wir sind konkret dran und haben das leerstehende „Pfarrhaus 2“ nebenan vom Landratsamt begutachten lassen. Voraussichtlich stellen wir eine der beiden leeren Wohnungen Flüchtlingen zur Verfügung – allerdings muss zuvor der Brandschutz aktualisiert werden.

Bucher: Was die Betreuung der Flüchtlinge angeht, suchen wir die Kooperation mit dem benachbarten Verein Global, aber auch unsere Ehrenamtlichen sind hier 2015 gefragt.

Müssen Sie vor diesem Hintergrund Ihre Diakonie ausbauen?

Werner: Da ist bereits vieles vorhanden an Strukturen, aber die Vernetzung mit anderen Institutionen am Ort sollte verbessert werden. Davon profitieren dann alle Seiten!

Die Kirchengemeinderatswahlen am 14./15. März sind eine wichtige Zäsur. Wie gestaltet sich die Kandidatensuche?

Werner: Seit Christkönig haben wir um Kirchengemeinderäte geworben und die Vorstellungsrunden der amtierenden Räte kamen gut an. Trotzdem ist die Kandidatensuche zäh und es werden weitere Bewerber benötigt. In den vier Gremien hören jeweils mehr als die Hälfte der langjährig tätigen Räte auf und damit konstituieren sich die Gremien umfassend neu.

Bucher: In St. Peter benötigen wir möglichst eine Auswahl an 22 Kandidaten für die geplanten 16 Sitze - in Reute suchen wir 16, in Haisterkirch 14 und in Michelwinnaden zwölf Bewerber. Sollten sich diese Personen nicht finden, müssten wir die Sitzzahl reduzieren, da ist noch etwas Luft nach unten.

 
 
Bericht zum Adventskaffee der Solidarischen Gemeinde              Konstantin Eisele
 

Verwöhnt von 4 ehrenamtlichen Helferinnen der Solidarischen Gemeinde verbrachten 6 ausländische Pflegekräfte (5 aus Polen , 1 aus Bulgarien) aus der Gemeinde ein paar schöne, unterhaltsame Stunden. Sie kannten sich vorher alle nicht, umso erfreulicher war, dass schnell mit Hilfe von Frau Fredrych–Eisele sowohl untereinander als auch mit den Gastgebern ein lebhaftes Gespräch und ein Erfahrungsaustausch zustande - kam.

Zum Schluss wurden im Wechsel deutsche und polnische Weihnachts- und Adventslieder gesungen. Alle scheinen mit ihren Gastfamilien und ihren Lebensumständen ganz zufrieden zu sein, auch wenn manchmal Heimweh aufkommt.

Einhelliger Wunsch war, solche Treffen in regelmäßigen Abständen zu wiederholen und zwischendurch einen Deutschkurs bei Magdalena zu belegen.

Das nächste Treffen findet am Samstag, den 17.Januar (14.30-16.30Uhr) statt, der Deutschkurs am Montag , den 26. Januar (16-17Uhr), jeweils in der ehemaligen Ortschaftsverwaltung in Reute.

Konstantin Eisele von der Solidarischen Gemeinde bedankte sich für ihren wertvollen Dienst rund um die Uhr, oft sieben Tage in der Woche, ohne den viele aus der Gemeinde nicht mehr in ihrem vertrauten Zuhause leben könnten.

Ein herzlicher Dank ging auch an die vier Frauen, die das Treffen organisiert haben, Frau Sabine Dietrich, Frau Marianne Brändle, Frau Agneta Bohner und Frau Magdalena Fredrych-Eisele.

 
 
 
Fortbildung des Besuchsdienstes der Solidarischen Gemeinde          Bericht: D. Ahmed
 

Gesprächsführung: Eine Veranstaltung der SOLIDARISCHEN GEMEINDE

"Ein Gespräch führen kann doch jeder kontaktfreudige, sensible Mensch."

Was aber lässt Gespräche gelingen? Und was sind Störfaktoren für den Kontakt?

Diesen Fragen gingen Ehrenamtliche der SOLIDARISCHEN GEMEINDE und der NACHBARSCHAFTSHILFE mit der Pastoralreferentin Frau Düngelhoff am Samstag, dem 22.11. auf den Grund.

Als wichtige Voraussetzungen wurden die "Grundhaltungen für hilfreiche Gespräche nach Carl Rogers" erkannt: Echtheit (keine Fassade), unbedingte Wertschätzung (Haltung der Wärme und Zuneigung, Respekt), einfühlendes Verstehen (Gefühle wahrnehmen, aktives Zuhören).

Ein selbst gewähltes Tierfoto, das etwas von der eigenen Haltung (Empfindung) bei Besuchen widerspiegelte, brachte die Teilnehmer in Kleingruppen zum lebendigen Austausch.

Nach der Kaffeepause mit Zopfbrot vom Kloster wurden wichtige Leitlinien zu einem hilfreichen Gespräch dargestellt. Die vielen Bespiele aus der Praxis ergänzten die Thesen auf lebendige Weise.

Manche vertraute Reaktionen wie z.B. Do dät i aber..... oder Des isch ja omeglich! verdeutlichen, was eher nicht hilfreich bei Gesprächen ist:

Alles, womit ich mich nicht "neben" eine Person stelle, sondern "über" sie.

Wir danken Frau Düngelhoff, die uns kompetent und kurzweilig durch den Nachmittag geführt hatte.

Die persönlichen Statements der Schlussrunde zeigten, dass die Teilnehmer engagierte Besucher sind.
Freudige Zustimmung bekam der Schlusssatz eines Teilnehmers: "Es war eine gute Entscheidung, bei der SOLIDARISCHEN GEMEINDE mitzumachen."
 

 
 
Kirchenchor Reute-Gaisbeuren hat jetzt eine eigene Homepage
 

Ganz neu ist der Internetauftritt des Kirchenchores Reute-Gaisbeuren. Sie wurde von Paul Cambré gestaltet und von ihm auch

auf dem neuesten Stand gehalten. Zu finden sind dort Infos über das Chorgeschehen, Probentermine und Presseveröffentlichungen.

 

Erreichen können Sie die Seite wie folgt: www.kirchenchor-reute.de

 

 
Solidarische Gemeinde erhält Ehrung
 

5. Ausschüttung des CKD-Stiftungsfonds geht nach Reute-Gaisbeuren und Tettnang


CKD überreicht Scheck an Solidarische Gemeinde beim ersten diözesanen Ehrenamtskongress am 08. November 2014 in Rottenburg a. N.

Das Kuratorium des CKD-Stiftungsfonds „Fit fürs Ehrenamt“ entschied sich im September 2014 die Förderung aus 2013 zwei Projekten zukommen zu lassen:


das Jugendprojekt von Miteinander-Füreinander der Kirchengemeinde St. Gallus Tettnang „Nah dran!“ erhielt 335,- € für die Qualifizierung Jugendlicher in Besuchsdiensten für alte Menschen. Der Betrag von 523,83 € ging an die „Solidarische Gemeinde Reute-Gaisbeuren“. Die Scheckübergabe erfolgte am 08.November 2014 in Rottenburg. Zusammen mit den CKD gestaltet die „Solidarische Gemeinde“ den Workshop „Menschen besuchen und begleiten – nachbarschaftliche Netzwerke gegen Einsamkeit und für mehr Solidarität“.


22 Teilnehmer/-innen erhielten Impulse zu der Frage, was es bedeutet Menschen mit ihren Herzensanliegen in den Mittelpunkt zu stellen und wie daraus ein sozialraumorientiertes Engagement, Kooperationen und vielfältige kleine Netzwerke entstehen können, die der Vereinsamung entgegen wirken und ein gutes Miteinander fördern.


Text: Sigrid Schorn, CKD-Geschäftsführung                                                     Foto: Helmut Schorn, CKD-Fotodateien
 

 

 
Einladung Gottesdienste im Kloster Reute
 

 
Auch die täglichen Gottesdienste im Kloster sind öffentlich.

Im Gut-Betha-Haus ist täglich um 9.40 Uhr eine Eucharistiefeier.

Und darüber hinaus feiern die Schwestern in der Klausurkapelle von Montag bis Samstag (außer Donnerstag) um 6.30 Uhr eine Hl. Messe.

Am Donnerstag ist sie um 18.00 Uhr, verbunden mit der Vesper.

Und sonntags findet in der Klausurkapelle der Schwestern noch um 8.15 Uhr eine Eucharistiefeier statt.

Mitfeiernde müssen bis 5 Minuten davor an der Pforte sein, um eingelassen zu werden. Die Schwestern freuen sich über alle Gäste, die mit Ihnen in diesem klösterlichen Rahmen mitfeiern.

 
St. Leonhardsfest und Leonhardsritt in Gaisbeuren
Gaisbeuren feiert Namenstag des heiligen Leonhards
Quelle: Die Bildschirmzeitung - DerWaldseeer.de
 

 

Gaisbeuren - Den Namenstag des heiligen Leonhards feiert die Ortschaft Gaisbeuren Jahr für Jahr gebührend. Er beginnt mit einem Gottesdienst in der St. Leonhardskirche. Anschließend trifft man sich im Hotel Gasthaus Adler zum gemütlichen Frühschoppen. Abends wird bei einem Gemeindetreff aktuelle Information sowie Unterhaltung geboten. Seit bald 70 Jahren gibt es dazu den Leonhardsritt an dem Sonntag, welcher dem sechsten November am nächsten liegt.

So war beim Gottesdienst gestern die Kirche beinahe bis auf den letzten Platz gefüllt, als Pfarrer Stefan Werner zusammen mit Diakon Franz Fluhr den Festgottesdienst eröffnete. Sein Willkommgruß galt neben der Bevölkerung besonders der Ortschaftsverwaltung sowie der komplett anwesenden Belegschaft der Raiffeisenbank Gaisbeuren.

Statt einer Predigt im üblichen Sinne stellte Pfarrer Werner die Frage an die Mitfeiernden, wer ist denn der Heilige Leonhard und was kann er uns heute noch sagen. Stellvertretend für die Gemeinde beantwortete Diakon Fluhr die Fragen. Auch große Heilige mussten einmal ganz unten anfangen. Im sechsten Jahrhundert geboren, besuchte der junge Leonhard regelmäßig Gefangene und sprach erfolgreich für ihre Freilassung beim Merowinger-König Chlodwig vor. Er wurde Priester, lehnte aber später die ihm angebotenen Bischofswürde ab, um sich als Eremit in die Einsamkeit zurück zu ziehen. Hier begann er, ein Leben für Kranke und Hilfsbedürftige zu führen. Es war bewusst eine Kariere nach unten. Mit dieser Lebensform ließ er sich ganz auf die Zweisamkeit mit Gott und der Bibel ein. Ursprünglich als Patron der Gefangenen wird der heilige Leonhard heute als Schutzpatron für Tiere, insbesondere für Pferde, angerufen. Auf die Frage von Pfarrer Werner, was der heilige Leonhard uns heutigen Menschen in Gaisbeuren zu sagen habe, antwortete Franz Fluhr: Mit einem bewusstem Kreuzeszeichen am Morgen den Tag beginnen, ein freundliches Gesicht zu machen und ein aufmunterndes Wort für die Mitmenschen zu haben – und schon sehe die Welt ganz anders aus. Christ sein heute bedeute, lebenslang ein Suchender und Lernender zu sein.

Für den feierlichen Gottesdienst hatte Pfarrer Werner neben bekannten Kirchenliedern auch noch eigene Liedtexte zum St. Leonhard aufgelegt. Festliches Orgelspiel von Nicole Bösch gab dem Dorfnamenstag zusätzlich sein besonderes Gepräge. Mit wenigen Ausnahmen ging es anschließend in das Gasthaus „Adler" zum gemütlichen Frühschoppen. Auch wenn der Donnerstag sonst Ruhetag für die Familien Bösch ist, am Leonhardstag gibt es hier traditionsgemäß Saiten mit Wecken

Bericht und Bilder von Rudi Heilig
(siehe Waldseeer.de - bitte Link oben klicken)

 
 
Tristes Novemberwetter begleitet die Reiter beim Leonhards Ritt
Quelle: Die Bildschirmzeitung - DerWaldseeer.de
 

 

Gaisbeuren - Traditionell entweder vor dem 6.11. oder nach dem 6.11. begehen die Blutreiter den Leonhards Ritt in Gaisbeuren. Ob der Ritt vor dem Festtag oder nach dem Festtag stattfindet ist immer abhängig davon, wann der 6.11. ist. Fällt dieser Tag zwischen Sonntag und Mittwoch, findet die Reiterprozession immer an diesem Sonntag oder der Sonntag davor statt. Ist der 6.11. ab Donnerstag bis Samstag, wird der Ritt danach gefeiert.

Auch am heutigen Sonntag kamen wieder eine stattliche Zahl an Reitern aus Reute-Gaisbeuren, Bad Waldsee und Bergatreute nach Gaisbeuren. Genau 50 Reiter mit Ihren Pferden waren es in diesem Jahr. Das Wetter war ungemütlich und der Himmel ließ sich nicht erweichen und bot mit dem Hochnebel einen trüben Begleiter. Ausgesprochen viele Besucher kamen nach Gaisbeuren um der Pferdesegnung beizuwohnen.

Pfarrer Eiberle zeigte sich erfreut, dass er in diesem Jahr die Prozession nochmals begleiten durfte. Zwar kamen die beiden neuen Pfarrer gerne nach Gaisbeuren, wollten sie die Feierlichkeiten aber dennoch erst mal mit festem Boden unter den Füßen anschauen. Begleitet wurde Pfr. Karl Eiberle von Diakon Fluhr, der bereits schon in Bad Wurzach die Blutreitergruppe begleitet hat. Und wer weiß, vielleicht begleiten ja im kommenden Jahr vier Geistliche den Ritt.

Vor dem Dorfgemeinschaft segnete Eiberle die Pferde und Reiter und betete mit allen Besuchern gemeinsam das Vater Unser. Der Musikverein Reute-Gaisbeuren begleitet ebenso traditionell die Reiterprozession bis an die Grenze von Gaisbeuren mit ihren musischen Weisen.

Um die Wartezeit zu verkürzen, hatten die Frauen der Blutreitergruppe bereits im Dorfgemeinschaftshaus für Kaffee, Kuchen und Saiten mit Brot gesorgt. Das Angebot wurde von den vielen Besuchern dankend angenommen. Schnell war der Vorraum des Saales bis auf den letzten Platz gefüllt, und die Besucher konnten sich in netter Runde austauschen. Nach gut zwei Stunden Prozession, die dieses Mal den Weg über Obermöllenbronn führte, trafen die Reiter wieder in Gaisbeuren ein und durften sich ebenfalls an wärmendem Kaffee erfreuen.



Text und Bilder von Steffi Rist (siehe Waldseeer.de - bitte Link oben klicken)

 
Jahreshauptversammlung Kirchenchor Reute-Gaisbeuren
 

Reute - Am Dienstag, 04. November 2014, hielt der Kirchenchor Reute seine Jahreshauptversammlung ab. Anwesend waren 34 der insgesamt 37 aktiven Chormitglieder. In ihrer Begrüßung zeigte sich Vorsitzende Cornelia Arnold-Weiß sehr erfreut über den Mitgliederzuwachs. Im vergangenen Jahr konnten 2 neue Mitglieder gewonnen werden und es gibt bereits weitere Interessenten, so dass der Chor auf die stolze Zahl von 40 aktiven Mitgliedern zusteuere.

Zu den Höhepunkten des vergangenen Jahres gehörten laut Bericht von Chorleiterin Bernadette Behr das Zusammenwirken der Chöre Reute und Haisterkirch über den Zeitraum eines halben Jahres hinweg. Dieses zukunftsweisende, die Seelsorgeeinheit übergreifende Projekt fand seinen ersten Höhepunkt in den Ostergottesdiensten in Haisterkirch und Reute. Die Investitur von Diakon Franz Fluhr in Reute, die am Kirchenpatrozinium gefeiert wurde, beendete das gemeinsame Projekt. Dieser Gottesdienst wurde unter Mitwirkung der drei Chöre Kirchenchor Reute, Kirchenchor Haisterkirch und Schwesternchor Kloster Reute gestaltet.

Das neue Probenjahr begann für den Chor gleich mit einem weiteren Höhepunkt, der Investitur unserer neuen Pfarrer. Chorleiterin Behr dankte zum Ende ihres Berichtes allen Chormitgliedern für ihr beständig großartiges Engagement, das nur durch die Offenheit und Flexibilität aller Sängerinnen und Sänger ermöglicht wurde.

Schriftführerin Simone Rebmann berichtete anschließend über die insgesamt 64 Proben und Auftritte des Chores im vergangenen Jahr.

Kassenwartin Marlene Heun informierte die Anwesenden über den derzeitigen Kontostand sowie die Einnahmen und Ausgaben der letzten Monate. Die Kasse wurde geprüft von Josef Schmid und Franz Maucher.

Bei den stattfindenden Wahlen wurde die erste Vorsitzende Cornelia Arnold-Weiß einstimmig ohne Enthaltung in offener Wahl für 4 Jahre wiedergewählt.

Auch Marlene Heun wurde ebenfalls in offener Wahl einstimmig in ihrem Amt als Kassenwartin bestätigt und für 4 Jahre wiedergewählt. Zusätzlich wurden Josef Schmid und Franz Maucher als Kassenprüfer einstimmig für 4 Jahre gewählt.

Die Ehrungen für langjährige Chormitgliedschaft im Dienste der Kirchenmusik finden dieses Jahr während des Gottesdienstes zum vierten Advent am 21. Dez. 2014 um 10:30 in der Kirche in Reute statt.

Folgende Mitglieder erhalten in diesem feierlichen Rahmen eine Urkunde:

Für 10 Jahre: Sabine Kieferle

Für 15 Jahre: Heinz Dieter Hasselberg und Marion Altvater

Für 20 Jahre: Martina Bosch

Für 30 Jahre: Franziska Hashemi und Edith Hörmann sowie Chorleiterin und Organistin Bernadette Behr

Für 40 Jahre: Kornelia Kieble


Nach dem Verteilen kleiner Anerkennungen für Mitglieder mit besonders gutem Probenbesuch wurde die Jahreshauptversammlung um 22:00 Uhr beendet.

 

Puzzles für zwischendurch
 

Puzzle 1

Puzzle 2
 
 
Kirchengemeinde Reute ist jetzt auch bei Facebook zu finden
 

Für unsere jüngeren Gemeindemitglieder und natürlich auch alle anderen die Facebook nutzen gibt es jetzt eine eigene Seite unter Facebook. Dort lassen sich Inhalte und Termine im Handumdrehen veröffentlichen. Wir brauchen noch ein paar Gefällt-Mir-Klicks!!!! Daher darf die Seite gern geteilt werden.

 

Hier gehts zu unserem Facebook-Auftritt!

 

Übrigens auch unsere Homepage verfügt jetzt über einen Gefällt-Mir-Button.

Auf der Startseite ganz unten ist er zu finden..also fleissig mitmachen!

 
 
 
Erinnerungen an die Amtszeit von Herrn Pfarrer Eiberle
 

Als Erinnerung an sein langjähriges Wirken in der Kirchengemeinde St. Peter und Paul als hauptamtlicher Pfarrer wurde nun noch ein Fotobuch mit Bildern aus der gesamten Zeit in Reute übergeben. Das Buch war leider zeitweise verschollen, so dass es erst jetzt im Rahmen eines Krankenbesuchs an Pfarrer Eiberle übergeben wurde. Die Bilder wurden freundlicherweise zur Verfügung gestellt von Herrn Franz Zembrod, Herrn Dietmar Hermanutz ( http://www.hermanutz-online.de/), dem Kloster Reute und Rolf Schultes (http://freelens.com/rolf-schultes).

 

Der gesamte Kirchengemeinderat Reute will sich mit diesem kleinen nachträglichen Präsent nochmals ganz herzlich bei

Herrn Pfarrer Eiberle für sein Engagement in Reute bedanken... Herzliches Vergelt's Gott

 
(siehe unter der Rubrik: Bilder)
 
 
Spendenerlös Glockenweihe


Aus dem Spendenerlös für Kaffee und Kuchen anlässlich der Glockenweihe in Gaisbeuren am Sonntag, 23.03.2014, wurden 500.- Euro an Familie Blaser aus Gaisbeuren übergeben. Familie Blaser ist seit 16 Jahren für die Kinderhilfe Tansania tätig. Immer wieder sind sie selbst in Afrika vor Ort. Medikamente und Hilfsmittel werden dann direkt dort eingekauft, da die Preise vor Ort günstiger sind als in Europa. Die restlichen 500.- Euro aus dem Erlös verbleiben bei der Kirchengemeinde als Rücklage für bedürftige Familien in unserer Gemeinde.

 

Der gesamte Kirchengemeinderat bedankt sich ganz herzlich bei allen Kuchenspendern und

allen Helfern die zum guten Gelingen des Festakts beigetragen haben !

Herzliches Vergelt's Gott

 

Wer die Kinderhilfe Tansania unterstützen möchte, hier das Spendenkonto:


Raiffeisenbank Bad Schussenried
BLZ: 600 693 03
Konto: 11 989 009
Verwendungszweck: Kinderhilfe Tansania

Weitere Infos unter: www.klumpfuss-feuerkinder.de
 


Text: Anna Mayer
Foto: Ralf Schumann

 

Christophorus-Glocke ist jetzt am richtigen Platz
Quelle: DerWaldseeer.de (bitte hier klicken!) mit freundlicher Genehmigung des Waldseeer's
 

Reute-Gaisbeuren - Die geweihte Christophorus-Glocke ist an ihrem luftigen Platz im Turm der St.-Leonhardskirche in Gaisbeuren angekommen. Ein Kran hebt die neue Glocke auf den Turm, diese Nachricht hatte viele Schaulustige auf den Weg gebracht.

Bei herrlichem Sonnenschein traf der große Autokran aus Mittelbiberach heute Mittwoch um 10 Uhr bei der St.-Leonhards-Kirche in Gaisbeuren ein. Die 540 kg schwere Glocke, dem heiligen Christophorus geweiht, hatte noch die Festbeschmückung. Schnell waren die Zugbänder festgezurrt, schon ging es lautlos nach oben. Hier wartete ein Fachmann der Zimmerei Luib aus Fulgenstadt auf die vor zwei Wochen festlich eingeweihte Glocke.

Natürlich war auch die Turmuhrenfirma Philipp Hörz, Ulm mit von der Partie. Restauriert und saniert wurde der bald 800 Jahre alte Kirchturm im letzten Jahr mit einem Aufwand von weit über 200 000 Euro. Eine im Nachlass zweckbestimmte Spende zur Renovierung und Instandhaltung der Kirchen in Reute und Gaisbeuren des Ehepaars Josef und Walburga Schnell ermöglichte auch diese Investition. Der örtliche Glockensachverständige und eifrige "Kirchenarbeiter" Josef Bautz mahnte seit Jahren die längst überfälligen Sanierungsmaßnahmen an. Somit befinden sich in dem 20,65 Meter hohen Kirchtum jetzt drei Glocken.

Erstmalig am Sonntag, 06. April um 8.30 Uhr ist ein festlicher Dreiklang als Einladung zum Sonntags-Gottesdienst zu hören.

Bericht Rudi Heilig (Bilder hierzu gibt es unter o.a. Link)

 
Glockenweihe in Gaisbeuren
Quelle: DerWaldseeer.de (bitte hier klicken!) mit freundlicher Genehmigung des Waldseeer's
 
Gaisbeuren - Freude in Gaisbeuren: Das Ehepaar Schnell spendet einen Teil des Nachlasses für die Kirchengemeinde Reute. Der beinahe 800 Jahre alte Kirchturm ist saniert – eine dritte Glocke wurde am Sonntag geweiht. Die neue Glocke trägt die Aufschrift „Heiliger Christophorus segne unsere Gemeinde und den Verkehr".
 

 

Ein Leben lang haben Walburga und Josef Schnell eine kleine Landwirtschaft betrieben, daneben hat Josef als Bauhelfer ein Zubrot verdient. Bescheiden und sparsam, so war das kinderlose Ehepaar in Gaisbeuren bestens bekannt. Im Nachlass bestimmten beide, dass ein Teil ihres Vermögens der Katholischen Kirchengemeinde Reute zufließen soll. Im Testament stand folgende Zweckbestimmung: Das Geld ist nur für die Renovierung und Instandhaltung der Kirchen in Gaisbeuren und Reute bestimmt. Die Lage der alten Hofstelle war für ein dringend benötigtes Baugebiet „Am Zettelbach" geradezu prädestiniert. So flossen aus den Bauplatzerlösen genügend Mittel, um die dringende Sanierung des alten Wehrturmes auf den Weg zu bringen.

Doch die Mühlen der Behörden mahlen langsam. Bereits Anfang 2009 informierte Pfarrer Eiberle das Bischöfliche Ordinariat und das Landesdenkmalamt über die längst anstehende Sanierung des Turmes. Die Tragebalken des Glockenstuhles waren komplett morsch, die Deckenbalken wurden bei der letzten Sanierung vor sechzig Jahren nur notdürftig geflickt. Ein Glockensachverständiger empfahl den Bau eines neuen Glockenstuhles, dieser sollte aber eine Ebene tiefer gebaut werden. Hier befinden sich auch die Schallöffnungsläden, ebenfalls sei hier dann auch Platz für eine dritte Glocke.

Nach vielen Ortsterminen der zuständigen Behörden konnten zusammen mit Architektin Katja Zachmann – Rundel dann die Detailplanungen erfolgen. Letztes Wort hatte der Kirchengemeinderat unter dem damaligen Vorsitzenden Pfarrer Schitterer im April vergangenen Jahres. Auch der Wunsch nach einer dritten Glocke wurde in den Beschluss aufgenommen. Zur Erinnerung: Im zweiten Weltkrieg wurde, wie überall im Land, auch in Gaisbeuren die größere vorhandene Glocke zu Wehrmachtszwecken abgeholt. Anfang der fünfziger Jahre konnte dann, ebenfalls aus Spendengeldern, wieder eine Glocke zu Ehren des Heiligen Leonhard beschafft werden.

Die neue Glocke mit einem tieferen Ton (Tonart G) wurde im Beisein von Kirchengemeinde-Mitgliedern am 22. November 2013 von der Glockengießerei Bachert in Karlsruhe gegossen. Am vergangenen Sonntag war es dann soweit, Pfarrer Anantham Antony weihte in seiner Eigenschaft als stellvertretender Dekan die neue Glocke. Sie trägt die Aufschrift „Heiliger Christophorus segne unsere Gemeinde und den Verkehr".

Der Weihe voraus ging ein festlicher Gottesdienst in der St.-Leonhards-Kirche. Zelebranten waren neben Anantham Antony auch Pfarrer und Administrator Stefan Maier aus Bad Wurzach, sowie Ruhestandspfarrer Richard Schitterer. Unter der Leitung von Bernadette Behr gab es festlichen Chorgesang. Während die Kirche schon bereits überfüllt war, versammelten sich zur Weihe auf dem Dorfplatz noch einige Hundert Personen aus nah und fern. Pfarrer Anantham Antony freute sich über den großen Zuspruch der Bevölkerung. Er besprengte die 540 kg schwere Glocke mit Weihwasser, segnete sie mit Weihrauch und salbte sie mit Chrisam. Mit einem Klöppel schlugen die Geistlichen den ersten Ton an, ebenfalls auch Josef Bautz, dessen unermüdlichem Werbens auch die Beschaffung der Glocke zu verdanken ist.

Anne Mayer als Vorsitzende des Kirchengemeinderates bekundete ihrer Freude über die gelungene Sanierung des Kirchturmes sowie den jetzt Dreiklang des Geläutes. Sie dankte allen Beteiligten, namentlich aber Maria und Josef Bautz, welche sich seit langer Zeit in ganz besonderer Weise um die Gaisbeurer Kirche kümmern. Der größte Dank galt natürlich dem verstorbenen Ehepaar Schnell, durch ihre großzügige Spende konnten die Turmsanierung mit einem Kostenaufwand von 212 000 Euro sowie die neue Glocke mit einem Wert von etwas über 17 000 Euro möglich werden. Ihr Statement endete mit dem Wunsch, die jetzt drei Glocken mögen auch in Zukunft die Gläubigen aus Gaisbeuren und darüber hinaus an Sonn- und auch Werktagen zu regelmäßigen Gottesdiensten rufen.

Gerne ließen sich die vielen Besucher anschließend im Dorfgemeinschaftshaus mit kostenfreiem Kaffee und Kuchen bewirten. Reichlich fließende Spenden bekamen Monika und Horst Blaser für ihre Arbeit in Afrika. In den nächsten Wochen wird ein Autokran die Glocke an ihren luftigen Standort bringen.

Weitere Spenden
Für die Restaurierung der alten Fresken in der St.-Leonhard-Kirche sind weitere Spenden willkommen. Konto: Katholische Kirchengemeinde Reute, Konto Nr. 23 210 001, BLZ 600 693 50 Raiffeisenbank Reute-Gaisbeuren




Bericht und Bilder von Rudi Heilig

 

 

 

 
Neue Glocke wird auf Dorfplatz angeschlagen und geweiht
Quelle: Schwäbische Zeitung (bitte hier klicken!) mit freundlicher Genehmigung der SZ


sz Gaisbeuren - Ab Sonntag erklingt die neue Glocke im Kirchturm der Kapelle St. Leonhard in Gaisbeuren. Direkt an der Bundesstraße 30 gelegen ist die kleine Kirche eines der Wahrzeichen des Dorfes. In 20 Metern Höhe wurde unterhalb des Dachgeschosses auf Ebene vier des Kirchturms bereits ein neuer Glockenstuhl errichtet. Die beiden vorhandenen Kirchenglocken haben einen historischen Charakter und stammen aus den Jahren 1550 und 1954.

Josef Bautz war zehn Jahre Kirchengemeinderat, ist engagiertes Mitglied im Bauausschuss und kümmert sich noch bis heute um alles, was mit dem Kirchengebäude zu tun hat. So betreute er mit großem ehrenamtlichem Engagement den Entstehungsprozess der dritten Glocke. „Das Gießen einer Kirchenglocke dauert nicht lange, aber der Weg von der Untersuchung des Sachverständigen bis zur Fertigstellung ist zehrend“, so Bautz.

Bevor das neue Stück gekauft werden konnte, kam ein Glockensachverständiger nach Gaisbeuren. „In unserem Fall meinte der Sachverständige des Ordinariats, dass die bisherigen Glocken nicht ideal zusammengestellt sind. Er empfahl uns eine tiefe Glocke der Tonart G mit dem entsprechenden Gewicht“, erklärt Bautz den Anfangsprozess. Nach dem Gutachten wurde der Auftrag weiter an die Glockengießerei Bachert in Karlsruhe geleitet, die einzige Gießerei, die es in Baden-Württemberg noch gibt. Dort wurde die Gaisbeurer Glocke am 22. November vergangenen Jahres gegossen und anschließend wieder vom Sachverständigen abgenommen.

Anantham Antony schlägt an

Zur Weihe wird die neue Glocke auf dem Dorfplatz in Gaisbeuren angeschlagen. Hierfür hat Josef Bautz eigens eine Holzkonstruktion erstellt, sodass die Glocke frei schweben kann und der Ton bei der Weihe auf dem Dorfplatz erklingt. „Am achten September letzten Jahres war ich bei einer Glockenweihe in Mochenwangen. Dort hab ich mir die Holzkonstruktion angesehen. Mit etwas handwerklichem Geschick ist es nicht schwer, dieses Gestell zu bauen“, so Josef Bautz.

Mit einem feierlichen Gottesdienst wird die Glocke am kommenden Sonntag vom stellvertretenden Dekan, Pfarrer Anantham Antony aus Aulendorf, angeschlagen und mit Chrisam geweiht. Der Gottesdienst startet um 14 Uhr mit musikalischem Rahmenprogramm des Kirchenchor Reute. Anschließend findet auf dem Dorfplatz Gaisbeuren unter Begleitung der Musikkapelle Reute-Gaisbeuren die Weihe der neuen Glocke statt. Zur Feierlichkeit werden neben Pfarrer Antony auch Pfarrer Stefan Maier aus Bad Wurzach, kommissarischer Leiter der Bad Waldseer Seelsorgeeinheit, sowie Bad Waldsees früherer Leiter der Seelsorgeeinheit Pfarrer Richard Schitterer nach Gaisbeuren kommen.

Bautz ist froh, dass die Glocke bald am richtigen Platz hängt und die bisherigen Töne ergänzt. „Einzig die schlechte Wettervorhersage beunruhigt mich etwas, aber ich hoffe trotzdem, dass viele zur Glockenweihe auf den Dorfplatz kommen“, meint Bautz mit Blick auf das kommende Wochenende.

Am Sonntag fällt der Gottesdienst um 8.45 Uhr in Gaisbeuren aus. Dafür ist um 14 Uhr anlässlich der Glockenweihe in Gaisbeuren ein feierlicher Gottesdienst. Im Anschluss um etwa 15 Uhr findet die Glockenweihe auf dem Dorfplatz Gaisbeuren statt. Danach lädt die Gemeinde zu Kaffee und Kuchen ins Dorfgemeinschaftshaus ein.

 
 
Besuchsdienst der Solidarischen Gemeinde schenkt Zeit
Quelle: Schwäbische Zeitung (bitte hier klicken!) mit freundlicher Genehmigung der SZ


Wer Besuche wünscht oder sich im Besuchsdienst engagieren möchte, kann sich melden

Reute / sz Der Besuchsdienst der Solidarischen Gemeinde Reute-Gaisbeuren nimmt Gestalt an. Am 12. Februar waren mehr als 30 Menschen der Einladung zum ersten Besuchsdienst-Abend gefolgt. 22 der Anwesenden haben sich verbindlich dazu bereit erklärt, Menschen zu besuchen, die gerne mehr Kontakt hätten, weil sie nicht mehr so oft aus dem Haus kommen.

Konstantin Eisele nannte alleinstehende, kranke, ältere und einsame Personen aus Reute und Gaisbeuren als Zielgruppe. Aber auch an Gemeindemitglieder, die in ein Pflegeheim nach Bad Waldsee umgezogen sind, sowie an ältere Schwestern im Kloster wird gedacht. Die Besucher verpflichten sich selbstverständlich zur Vertraulichkeit, wie aus einer Mitteilung der Solidarischen Gemeinde hervorgeht. Als Unterstützung werden Besuchern Schulungen und Begleitungen in einer regelmäßigen Gruppe angeboten.

Um Gruppentreffen und Fortbildungen zu organisieren, hat sich an diesem Abend ein Leitungsteam gebildet, bestehend aus Daghild Ahmed, Hedwig Allgayer, Irmgard Jakob, Rosita Kotté, Barbara Mathes und Ursula Reck. Gemeinsam mit Konstantin Eisele gab es in der Zwischenzeit ein Leitungsteam-Treffen, bei dem die zentrale Frage war: „Wie können die Menschen erreicht werden, die sich über einen regelmäßigen Besuch freuen würden?“

Das Leitungsteam ist dabei angewiesen auf „Brückenbauer“, die solche Menschen auf den Besuchsdienst hinweisen und eventuell einen Kontakt herstellen. Eine Kontaktperson des Besuchsdienst-Teams wird sich dann mit den Menschen in Verbindung setzen, die Besuche wünschen.

Die Solidarische Gemeinde bitte all jene, die selbst oder für einen Bekannten oder Verwandten regelmäßige Besuche wünschen, sich zu melden. Auch der Besuchsdienst freut sich weiter über Zuwachs.

Kontakt:

Solidarische Gemeinde Reute-Gaisbeuren

Augustinerstraße 23

88339 Reute

Telefon: 07524/409337

Fax: 07524/4093374

E-Mail: solidarische.gemeinde@kabelbw.de

Sprechstundenzeiten: Montag, 16 bis 18 Uhr

                           sowie Mittwoch, 10 bis 12 Uhr.

 
Ankunft dritte Glocke für St. Leonhard Gaisbeuren                      Bild und Text von OV Achim Strobel
 

Vergangenen Mittwoch wurde die erst kürzlich in der Nähe von Karlsruhe gegossene Glocke für die St-Leonhardskapelle in Gaisbeuren in Empfang genommen. Die Kinder des St-Leonhard Kindergarten staunten nicht schlecht über die riesige, über 500 Kilogramm schwere Glocke, welche von Herrn Bautz und Herrn Maucher mittels Radlader auf einen Anhänger verladen wurde.

 
 
Flyer Solidarische Gemeinde
 

 

 

Flyer zum Download als PDF-Dabei (hier klicken)

 
 
St. Leonhard bekommt neuen Glockenstuhl
mit freundlicher Genehmigung der Schwäbischen Zeitung (bitte hier klicken!)
 
Gerüstarbeiten an der Gaisbeurer Kapelle beginnen am Montag – Dritte Glocke soll eingebaut werden

 

Von Sabine Ziegler

Gaisbeuren verfügt über wenig historische Bausubstanz. Das mag einer der Gründe dafür sein, dass das Herz vieler Bürger an St. Leonhard hängt, wo zwei Mal in der Woche Gottesdienste abgehalten werden. An diesem denkmalgeschützten Bauwerk aus dem 14. Jahrhundert kündigen sich jetzt Sanierungsarbeiten mit einem geschätzten Kostenaufwand von 212 000 Euro an. Die kleine Kirche bekommt einen neuen Glockenstuhl, eine dritte Glocke und einen neuen Anstrich.

Josef Bautz zeigt auf die Schallladenöffnungen auf Ebene 4 im Gaisbeurer Kirchturm, die vermutlich aus der Erbauungszeit stammen. Hier soll der neue Glockenstuhl eingebaut werden.

(Foto: Sabine Ziegler)

 
 

Wer auf der B 30 durch Gaisbeuren fährt, der kennt auch die Kapelle, die direkt an der Bundesstraße steht. Erklimmt man den Kirchturm mit seinen fünf Ebenen über steile Holztreppen, hört man oben den Autolärm, der durch die Schallladenöffnungen hereindringt. „Jetzt sind wir auf Ebene vier und hier soll der neue Glockenstuhl errichtet werden – eine Etage unterhalb des Dachgeschosses, weil hier mehr Platz ist als ganz oben“, erläutert Josef Bautz. Der 74-Jährige war zehn Jahre lang Kirchengemeinderat, ist engagiertes Mitglied im Bauausschuss und bis heute Mädchen für alles, was dieses Gebäude betrifft. Richard Schitterer, Pfarrer der Seelsorgeeinheit St. Peter Bad Waldsee, verweist jedenfalls bei allen Fragestellungen rund um die geplante Sanierung auf den ehemaligen Landwirt, der in der Nachbarschaft wohnt. „Er weiß alles und kennt jeden Stein.“

Davon kann sich auch die Schwäbische Zeitung bei der Besichtigung des gut 20 Meter hohen Kirchturms überzeugen. Josef Bautz hat jedes Details schriftlich dokumentiert seit Mai 2009, als bei den Haushaltsberatungen der Kirchengemeinde in Reute erstmals die Sanierung des Glockenstuhls von St. Leonhard zur Sprache kam. In der Vergangenheit traten statische Probleme auf und die Holzkonstruktion war mehrfach notdürftig repariert worden. Nach Ansicht der Räte konnte dies keine Lösung auf Dauer sein. Pfarrer Karl Eiberle unterrichtete deshalb Ordinariat und Denkmalamt und in Folge gab es mehrere Begehungen von Sachverständigen und Gespräche zwischen den beteiligten Behörden.

Nach Angaben von Josef Bautz hatte man zunächst gehofft, die vorhandene Holzkonstruktion aus dem 16. Jahrhundert sanieren zu können. Ein Gutachten von Zimmermeister und Restaurator Pius Luib aus Fulgenstadt kam 2012 jedoch zum Ergebnis, dass bei einer bloßen Restaurierung mit einem „Substanzverlust von 50 Prozent“ zu rechnen sei. Der Glockenstuhl befindet sich laut Luib in einem „insgesamt unbefriedigenden Zustand“. Ausgelöst worden seien die Schäden durch eindringende Feuchtigkeit und damit verbundener Fäulnis am Gebälk. Außerdem sei er gekennzeichnet von einer „unzureichend dimensionierten Holzkonstruktion“; mehrere Umbaumaßnahmen in früheren Jahren hätten die Situation nicht verbessert, wie der Restaurator in seinem Gutachten von Ende 2012 erläutert.

Der Zimmermann empfahl aufgrund des „hohen Schädigungsgrades“ deshalb den Einbau eines neuen Glockenstuhls auf Ebene vier, wo schon in den Anfängen des Kirchleins die Glockenstube gewesen sein könnte. Dafür sprechen laut Luib die paarweise angeordneten Schallladenöffnungen. Dieser Vorschlag sorgte für ein Tauziehen zwischen Bauherr und Denkmalbehörde, weil letztere von der „Tieferlegung“ zunächst nicht begeistert war. Erst das Ergebnis eines dendrochronologischen Gutachtens zur Altersbestimmung der Bauhölzer im Turm brachte die geplante Sanierung einen entscheidenden Schritt voran. Danach gilt als sicher, dass die heute vorhandenen Fichtenbalken im Dachstuhl (Ebene fünf) erst im Sommer 1544 gefällt wurden und nicht im Zeitraum zwischen 1333 und 1335, der als Bauzeit angenommenen Jahre des ehemaligen Wehrturmes.

Ersehnte Genehmigung erteilt

Schließlich erhielt die Kirchengemeinde die ersehnte Genehmigung für St. Leonhard und die Bauarbeiten werden demnächst beginnen. Bautz: „Die Gerüstbauer haben für Montag kommender Woche zugesagt.“ Die Bauarbeiten bieten der Kirchengemeinde zudem die „einmalige Chance“, eine dritte Glocke in den Turm zu hängen. Ein Sachverständiger analysierte im April die vorhandenen beiden Glocken von 1954 und die historische von etwa 1550. Außerdem bekommt St. Leonhard noch einen frischen Anstrich. Finanziert werden die Arbeiten aus Rücklagen der Kirchengemeinde für St. Leonhard und einer Erbschaft. Außerdem hofft der Bauherr auf einen Zuschuss des Denkmalamtes.


(Erschienen: 13.06.2013 14:50)

 
Lichterprozession zur Guten Beth                                                                              Steffi Rist
 

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Jedes Jahr am Vorabend des Geburts- und Sterbetages der Seligen Gut Beth von Reute, versammelten sich wieder viele Gläubige am Bildstock neben der L285 Richtung Aulendorf.

Den Weg dorthin säumten liebevoll vorbereitet Gläser mit Kerzen, so dass jeder sicheren Fußes zum Beginn der Prozession gelangte.

Mit Gedanken und Worten zum Leben der seligen Gut Beth begleiteten die Schwestern die Lichterprozession. Immer wieder unterbrochen von Gesängen und Stille.
Eine fromme und liebevolle Frau war sie, die Elisabeth Achler aus Bad Waldsee. Bescheiden und immer um die anderen besorgt stellte sie sich in den Dienst des Herrn.

Am 25. November 1420 starb Elisabeth mit nur 34 Jahren im Kloster zu Reute, wo sie auch als Mitbegründerin gilt. Gerade die Reformbestrebungen des 15. Jahrhunderts prägten ihr Leben. Ihr Beichtvater und Seelenführer Konrad Kügelin begleitete sie seit ihrem 14. Lebensjahr. 1403 zog sie mit vier Frauen in die neu erbaute Klause Reute und 1406 wurde diese zum Frauenkloster erhoben. Von nun an folgten die Schwestern der dritten Regel des Franziskanerordens. Die Gut Beth lebte in Abgeschiedenheit, Armut und Gebet und kümmerte sich um die Küche und die Armen an der Pforte des Klosters.

Im Jahre 1766 wurde die Gute Beth – wie sie von allen genannt wurde selig gesprochen. 150.000 Pilger kamen damals in den Ort Reute. Da wirkt es fast beschämend wenn am Vorabend des Hochfestes der Guten Beth gerade mal 100 Pilger kamen. Ist doch der Weg heute wesentlich weniger beschwerlich.

Umso mehr nehmen die Gläubigen eine besondere Atmosphäre wahr und fühlen die Kraft, welche von der Guten Beth ausstrahlt.

Am Sonntagmorgen fand der Gottesdienst zum Hochfest statt. In diesem Jahr gefeiert von Weihbischof Dr. Kreidler unter Mitwirkung des Kirchchores und Schwesternchores um 10 Uhr in der Wallfahrtskirche in Reute.

Um 14 Uhr am selbigen Sonntag gab es dann noch eine Andacht und um 17.30 Uhr einen Vespergottesdienst mit den Schwestern.

 

 
 

Neu ! Einladung zum Familiengottesdienst

 

 

 

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Erste Stimmen über unseren neuen Kirchenführer:
 
Seit Ende November ist unser neuer Kirchenführer, also eine kleine Broschüre über unser Gotteshaus mit zahlreichen Abbildungen, erhältlich. Wenn Sie uns hierzu Lob oder Kritik zukommen lassen wollen, können Sie das ab heute gern in unserem Gästebuch tun.

hier geht's zu unserem Gästebuch (hier klicken)

Herr Dr. Winger, als Leiter des Gymnasiums Bad Waldsee, hat eine

erste Rezension über das Werk von Herrn Michael Barczyk verfasst.

Barczyk, Michael: Pfarr- und Wallfahrtskirche Reute, Regensburg (Schnell, Kunstführer Nr. 2762) 2010 (1. Auflage). ISBN 978-3-7954-6869-9. 25 Seiten.

 

Es ist enorm schwierig, aus einer Fülle an historischem und kunsttheoretischem Wissen sowie aus einer Vielzahl von Bildern und Dokumenten für einen „klei­nen Kunstführer“ das herauszufiltern, was den in die Örtlichkeiten Eingeweihten ebenso noch zu fesseln vermag wie den gänzlich Ortsunkundigen, den gebilde­ten Historiker ebenso wir den Schüler, der hierher seinen Klassenausflug macht. Zudem ist den Forderungen des Verlegers im Blick auf Seitenumfang und For­mat Rechnung zu tragen. Schließlich fließen oft literarische Selbstansprüche mit ein. All das kommt einer Quadratur des Kreises gleich, die in diesem Reute-Büchlein aber wunderbar gelungen ist.

 

Zum textlichen Aufbau

 

Das Einstiegskapitel „Lage und Geschichte“ (S. 2-4) zeichnet die Geschichte vom „Moordorf von Reute“ bis zum heutigen Stadtteil Bad Waldsees nach. Es nennt die zentralen Daten, archäologischen Funde und urkundlichen Bezeugun­gen. Geschickt flicht es die Geschichte des kleinen Reute ein in die großen Zeitläufte wie Steinzeit, Rodungsprozess, Ungarnüberfall, Besitztumswechsel, Adels- und Landesgeschichte, Ordensgeschichte um Augustiner und Franziska­nerinnen, Josephinismus und heutige Strukturreform. Das alles animiert den an Historie Interessierten zu weiterem Nachfragen.

 

Fraglich bleibt freilich immer, wie der gänzlich historisch Unbewanderte diese Verortungen vernetzen kann. Für ihn ist sicher das nächste Kapitel „Die Mysti­kerin Elisabeth Achler, genannt die Gute Beth von Reute, 1386-1420, selig­gesprochen 1766“